Begriffe Pissspiele

  • Pissspiele, Wassersport, Golden Shower oder Watersports sind einige gebräuchliche Ausdrücke für die Verwendung von Urin im erotischen Kontext. Der technische Begriff ist "Urolagnie" oder "Urophilie".

    • Urin ist weitgehend keimfrei, aber nicht steril. Schon gar nicht kann er, wie häufig behauptet wird, zum Desinfizieren verwendet werden. Eine Bakterienzahl von 10^4 bis 10^5 pro ml ist im Urin von gesunden Personen normal, erst darüber ist eine Infektion anzunehmen. Diese Bakterien stammen aus der Harnröhre und dürften ungefähr denen entsprechen, die man auch bei ungeschütztem Oralsex zu sich nimmt.
    • Ob eine Hepatitis-Infektion durch das Trinken von Urin möglich ist, ist immer noch umstritten. Eine Hepatitis-Impfung empfiehlt sich.
    • HIV kann man sich durch das Trinken fremden Urins nach derzeitigem Wissensstand nicht zuziehen.
    • Bei Menschen mit Infektionen des Urogenitaltraktes (die nicht immer leicht zu bemerken sind) können allerdings durch das entzündete Gewebe auch Viren wie Hepatitis und HIV gehäuft in den Urin gelangen, so dass das Infektionsrisiko steigt.
    • Einige Geschlechtskrankheiten (wir recherchieren noch, welche) sind durch den Kontakt mit fremdem Urin übertragbar).
    • Urin von Frauen, die die Pille nehmen, enthält deutlich größere Mengen weiblicher Hormone, die - ein skurriler Fall ist belegt - beim Konsum dieses
    • Urins in großen Mengen zu Verweiblichungszeichen beim Mann führen können.
    • Das Trinken des eigenen Urins in mäßigen Mengen ist gesundheitlich unbedenklich.
    • Auch die äußerliche Anwendung, also Anpissen etc. sind unbedenklich.
    • Je nachdem, was man vorher zu sich genommen hat, kann der Urin unter Umständen sehr unangenehm riechen und schmecken. Insbesondere Kaffee ist dafür berüchtigt. Wenn der passive Partner nicht zufällig gerade darauf steht, ist es empfehlenswert, die Blase durch schlichtes Wasser- oder Fruchtsafttrinken zu füllen. Der Konsum großer Mengen Tee erleichtert es auch, die bei vielen Leuten zunächst vorhandene Peinlichkeitsschwelle, jemden anzupinkel, zu überwinden.

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