Begriffe Dressur

  • Aus dem Umgang mit Tieren entlehnte Erziehungsspiele, bei denen das erwünschte Verhalten vom Top nicht verbal vorgegeben wird sondern durch Strafe und Belohnung nonverbal vermittelt wird.

    Erziehungsziele können z.B. das Einnehmen bestimmter Körperhaltungen, Reaktion auf Signale oder das Vermeiden von Verhaltensweisen sein; so kann es dem Bottom abdressiert werden, dem Top in die Augen zu blicken.


    Reiz des Spiels kann das schrittweise Erraten des Erziehungsziels oder die Reduktion auf den Objektstatus (im Sinne einer Dehumanisierung) sein. Wie bei allen Spielen, bei denen Strafe nicht in einem verbal erklärten Kontext verabreicht wird, ist eine besondere Aufmerksamkeit auf den emotionalen Zustand des Bottoms essentiell, das Gefühl des Ausgeliefert sein und damit die Möglichkeit eines Absturzes können erhöht sein.


    Der Begriff wird teilweise auch auf das Erlernen eines Kanons festgelegter Sklavenpositionen angewendet - auch wenn hier der Bottom meist Vorlagen aus dem Internet oder aus Büchern bekommt.

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