Begriffe Asian Bondage

Dein Funkspruch

  • simone

    bitte :)

  • devoter Berni

    Hallo Simone, vielen Dank für die nette Begrüssung

  • simone

    willkommen devoter Berni :H:

  • Rainer

    Hallo devoter Bernie, im Chat ist meistens wer :D Wer in der Community online ist siehst du an Benutzer Online :D

  • devoter Berni

    Hallo, noch jemand da? Bin gerade neu zu SF gestossen

  • Spanko

    Hier auch. Zum ersten Mal seit gut 4 Wochen :)

  • Anndee

    Die Natur freut sich. Es regnet! :thumbup:

  • simone

    nabend :)

  • Rainer

    Guten Morgen

  • Rainer

    Guten Morgen

  • simone

    schönen abend gewünscht

  • Anndee

    Zu einfach ;(

  • Rainer

    Anndee einfach auf Chat klicken in der Navigation oben :D

  • Anndee

    Moin. Euer EinladeCode bei https://disboard.org/de/ ist ungültig. Wo finde ich aktuellen?

  • Rainer

    moin moin :thumbup:

  • simone

    morgen ist Mooontag ;)

  • Anndee

    Danke, das ist sehr hilfreich. :thumbup:

  • Rainer

    Guten Morgen, einen schönen Sonntag wünsche ich euch unter Chatbefehle findet ihr nun im Lexikon die wichtigsten Chatbefehle ;)

  • Rainer

    ja Top Wetter wieder mal

  • Anndee

    Moin. Die Sonne scheint. Was soll sie sonst tun :P

  • Aus Asien insbesondere Japan stammende Schule der Fesselspiele bei der versucht wird, Körper und Fesselmaterial zu einem möglichst ästhetischen und harmonischen Ganzen zu verbinden. In seiner höchsten Ausprägung beansprucht AB den Status von Kunst, wobei das Muster der (meist) Seile und die dem Gefesselten aufgezwungene Körperhaltung sich ergänzen und zu einer emotionalen Aussage vereinigt werden.

    Im Gegensatz dazu erschöpft sich Bondage im Westen, insbesondere in den USA, mehr in einer Präsentation des gefesselten Körpers, ohne sonderlich auf die Fesselung zu achten. Am ehesten näherte sich Willie, John den Idealen der AB, obwohl seine Zeichnungen eher Ordnung und Strenge zu erreichen versuchen als Ästhetik. In letzter Zeit macht sich im Westen auch ein verstärkter japanischer Einfluss deutlich, so in den Arbeiten von Berquet, Gilles. Inzwischen wird im Westen der Begriff für alle Formen des Bondage benutzt, wo das Ziel der Fesselung eine präzise und anmutige Verbindung zwischen Seilen und Körper des Bottoms ist, so daß oft nicht mehr klar getrennt werden kann, welche Elemente nun wirklich aus dem Osten stammen.

    AB wird in seiner Reinform ausschließlich mit Seilen durchgeführt, die in Japan auch meist aus Jute oder Hanf zu sein scheinen. Stricke sollen möglichst symmetrisch verlaufen, sich kaum überlappen und eng am Körper anliegen. Stricke, die parallel verlaufen, sollten ohne Zwischenraum aneinander liegen, was besonders dann gilt, wenn mehrere Schlingen z.B. um die Handgelenke gelegt werden.


    Es existieren einige Standardfesselungen. Mit AB verbindet man oft den rope dress, also Stricke, die auf weitgehend festgelegte Art und Weise um den Torso des Bottom gelegt werden, so dass Muster entstehen, die auch nach der Fesselung auf der Haut sichtbar bleiben. Die beiden bekanntesten sind Diamond und Box, beide werden gut in Büchern wie2 beschrieben und sind in der Grundform einfach zu erlernen.


    Der Ursprung der AB wird teilweise in mittelalterlichen Klöstern Japans vermutet3, da sie als Form der Meditation gesehen werden kann. Sie ist vergleichbar mit einem Steingarten, der von einem Gärtner unablässig mit dem Rechen geformt wird. Bei dieser Sicht von AB hat der Aktive (der Erfahrenere) die Aufgabe, einen Körper in eine bestimmte Form zu bringen, die Fesselung in allen Einzelheiten schon vorher zu kennen, oder aber durch "höheres Wissen" sofort ohne nachzudenken anfertigen zu können. Der Passive (Novize) wird dabei in eine Stellung gezwungen, in der sich gut nachdenken und meditieren lässt. Die AB wurde in den Klostern nicht nur als Bestrafung sondern auch als Lehrinhalt vermittelt. Im Westen fehlt fast durchgängig die meditative Grundlage, so dass man richtiger von Bondage nach asiatischer Art spricht.


    Als andere Quelle wird die Ninjitsu-Technik genannt; demnach hätte die Bondage weniger meditative Zwecke sondern wäre in erster Linie als Strafe für Verbrechen und zur Folter von Kriegsgegnern entwickelt worden.


    Die erste öffentliche Bondage-Performance in Japan wurde 1965 von Osada Sensei (was soviel wie Meister Osada heisst) vorgeführt.

    Siehe auch Japan dort mehr über Mimik und Ausdruck der dargestellten Bottoms, wie auch Schwarz für die Frage der Farbzusammenstellung, und Fesselspiele für eine allgemeine Diskussion.

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