Begrifflichkeit Dippoldismus

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    ist eine Bezeichnung für erzieherischen, sexuell motivierten Sadismus. Der Begriff geht zurück auf einen Fall von 1902/1903, als der Hauslehrer Andreas Dippold seinen Schüler Heinz Koch misshandelte, was zum Tod des Schülers führte.


    Die Geschichte beginnt harmlos: «Im Juni 1902 suchte das Berliner Bankiersehepaar Rudolf und Rosalie Koch einen Hauslehrer für seine beiden jüngsten Söhne.» Aus 40 Bewerbern entschieden sich die Eltern, die in einer Villa an der Tiergartenstrasse residierten – Koch war Vorstandssprecher und Direktor der Deutschen Bank –, für Andreas Dippold.


    Der überaus ambitionierte Student sollte die beiden behüteten, nicht sonderlich motivierten elf- und dreizehnjährigen Jungen Joachim und Heinz unterrichten, um ihnen Wissen und Bildung, aber auch Anstand und Sitten beizubringen. Um seiner neuen Aufgabe gerecht zu werden, legte Dippold seine Dissertation zu dem Thema «Zwangserziehung unter Berücksichtigung der Gesetze und Vollzugsvorschriften der deutschen und auswärtigen Staaten» auf Eis.


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Kommentare 2

  • Hatte mir gedacht ich versuchs mal, da dieser Begriff in deinem Lexikon noch fehlte, aber in meinem als Buch drin steht.

  • Schön das endlich mal jemand fehlende Begriffe dem Lexikon zufügt! Freut mich!