Begrifflichkeit Parties

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  • Die meisten sadomasochistischen Parties sind Spielparties, d.h. öffentliches und halb öffentliches Spiel (in Separees) wird nicht nur geduldet sondern ist für viele ein Anreiz, hinzugehen. Derartige Parties werden teilweise auch als Playparty bezeichnet.

    Parties können durch ihre Halböffentlichkeit einen gewissen Schutz für Spielpartner bieten, die sich noch nicht sehr lange kennen (siehe Geschützter Raum). Auf Parties gilt: Alle Sadomasochisten sind gleich, nur im Spiel sind einige gleicher als andere. Die durchaus unterschiedlichen Vorlieben der Anwesenden können allerdings für Spannungen sorgen, da das, was für einige ein normales Spiel ist für andere erschreckend oder sogar noncon erscheinen mag. Insbesondere Spiele mit Blut, das Treten des Bottoms oder Scheinvergewaltigungen sind ein guter Indikator für die tatsächliche Toleranz der Anwesenden. Ein falscher Eindruck über den Ablauf von SM-Parties kann auch durch die Literatur von Sadomasochisten selbst entstanden sein. So berichtet Geissler, Sina-Aline in Literatur!! von den Parties von "Ulrike":

    Zitat

    Grenzen gibt es so gut wie keine)

    Für Parties gelten im Allgemeinen Regeln wie:

    • Fragen ist immer erlaubt, aber ein nein ist ein nein.
    • Es gelten die Regeln des normalen, höflichen, sozialen Umgangs
    • Ein Safeword ist ein Befehl
    • Drogen und harte Getränke müssen draußen bleiben.
    • Keine Photos, keine Videos, keine Presse
    • Mund halten bei einem fremden Spiel, nicht kommentieren.

    Wer sich nicht an sie hält riskiert auf einer schwarzen Liste der Veranstalter zu landen, d.h. das nächste mal nicht mehr eingelassen zu werden.

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