Spanking-Online im Wandel der Zeit

Video abspielenAls ich Mitte der 90er Jahre begonnen habe, mich für Internet und für Spanking im Internet zu interessieren, sahen Webseiten allgemein und auch zum Thema Spanking noch völlig anders aus! Sie wurden häufig von Einzelpersonen gestaltet. Nur in IRC Chaträumen bestand die Möglichkeit des Austausch und der Interaktivität.


Heute stellen moderne Webseiten ein Gerüst für das Unikat Mensch bereit! Heute kann sich jeder, von Mensch zu Mensch, mit seinen Interessen und Vorlieben der Gemeinschaft gleich orientierter Menschen dort präsentieren. Selbst Fantasie und Kreativität mit seiner Präsentation beweisen.


Somit auch im Internet so handeln, wie es beim Spanking und allen BDSM Praktiken selbstverständlich sein sollte. Sicherheitsbewusst, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich.

  • Sicherheitsbewusst: Setzt Grundkenntnisse voraus! Im Netz, beim Spanking und beim BDSM. Den Willen auf Körper und Seele, bei sich selbst und auch beim Partner zu achten.
  • Gesundem Menschenverstand: Hat man oder auch nicht! Wer sich bequem auf andere verlässt, statt sich selbst um Grundkenntnisse zu bemühen wohl eher nicht!
  • Einvernehmlich: Vermisst man immer dort, wo Menschen ihre Sichtweisen und ihre Blickwinkel als allgemein Verbindlich anzusehen wünschen.
Wissen Hinweise Kommunikation


Was bleibt an Mehrwert über, wenn man ganz bewusst darauf verzichtet, das Menschen ihr Wissen und ihre Erfahrung teilen und weiter geben können? Was bleibt an Mehrwert über, wenn man ganz bewusst darauf verzichtet, dass Menschen von Mensch zu Mensch miteinander kommunizieren können?

Wischi Waschi und Quitschi Quatschi?

Ist Wischi Waschi und Quitschi Quatschi nicht eher was für den Small Talk auf sozialen Netzwerken? In denen man kein festes Thema hat? Bei denen es nur darum geht Kontakt zu erhalten, sich die Zeit zu vertreiben? Nicht aber darum sich mit seinen Wünschen und Träumen, nicht mit seinen Erfahrungen und Erwartungen, nicht mit seinen Begierden, Sehnsüchten und Bedürfnissen auseinander zu setzten sowie Partner zur Realisierung für sich zu generieren?


Ich habe vor ein paar Jahren mal gewagt, mich über Menschen aus der Szene und ihren Charakter, so wie ich ihn wahrgenommen habe auszulassen. Natürlich ohne reale Namen und Daten zu nennen. Das dann Zwangsouting zu nennen, bestätigt doch nur wunderbar den Nagel auf den Kopf getroffen zu haben. An ihrer Stelle wäre ich nachdenklich geworden, über mich und meine Persönlichkeit, statt den nicht gerade schmeichelhaften Charakter sofort und so eindrucksvoll zu bestätigen.


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Da jeder Mensch ein Unikat darstellt, sind folglich Begierden, Bedürfnis, Erfahrungen und Erwartungen ebenso einzigartig. Damit also auch das was einen an anderen Menschen interessiert, die als mögliche Partner bei der Realisierung in Frage kommen. Wenn man Charakter zu Grunde legt, reduziert sich das Interesse nicht rein auf Spanking. Ist es dann nicht verwunderlich, dass so viele Wert darauf legen, nicht zu verraten ob sie Mann oder Frau sind? Wert darauf legen ihr Alter zu verschleiern? Wert darauf legen, die Region in der sie leben zu verschleiern? Vielleicht aber doch nur ihren wahren Charakter, ihre Vorurteile und Vorbehalte zu verbergen? Damit sie sich wie ein Chamäleon jeweils anpassen können?

Würden sie darauf verzichten Angst und Panik zu verbreiten, wären sie dann nicht ganz offen als Fake und Troll erkennbar? Interessant ist es heute, die Gedanken eines Urgestein der realen deutschen Spanking Szene aus dem Jahr 2000 dazu zu lesen! Im Gegensatz zu früher, gibt es heute durchaus Möglichkeiten sich von der Authentizität seiner Gesprächspartner zu überzeugen, ohne reale Daten auf den Tisch legen zu müssen.

Hält man etwas nur an "Altem" fest um den eigenen oft nicht sehr schmeichelhaften Charakter zu verstecken? Interessant dazu ist eine Meldung aus dem Jahr 2017 und in diesem Jahr tatsächlich als Modernisierung verkaufte Realitäten.

&thumbnail=smallDas Ende des Flash-Plugins hat begonnen. Bis 2020 werden die Browser-Hersteller die Unterstützung der Software immer weiter zurückfahren und dann will Adobe sie ganz zurückziehen. Dann geht sie in die Annalen der Internetgeschichte ein. Der US-Konzern Adobe hat das schrittweise Ende des Flash Players angekündigt. Ab Ende 2020 sollen keine Updates mehr für die Software veröffentlicht werden, die dann außerdem nicht mehr verbreitet werden soll. Damit werden viele Internetnutzer und Entwickler erhört, die bereits seit langem das Ende des Plugins fordern, das fürs Surfen seit längerem nicht mehr zwangsläufig notwendig war, sondern vor allem durch immer neue Sicherheitslücken auf sich aufmerksam gemacht hat.

Wenn man einmal darüber nachdenkt, wie überrascht viele Menschen sind, wenn sie mitbekommen was Menschen übereinander wissen und welche perfiden Erklärungsversuche sie daraus sich konstruieren, wird einem deutlich, wie das mit Suche nach Kontakten und persönlichem Charakter oft tatsächlich bestellt ist! Die Angst vor einem Kontrollverlust zeigt auch was manche Herrschaften tatsächlich von Sicherheitsbewusst, mit gesundem Menschenverstand und einvernehmlich bei anderem halten!

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