Der feine kleine Unterschied

Was machte für euch eigentlich den feinen kleinen Unterschied zwischen einer Spanking Seite und einer Porno Seite aus?

&thumbnail=mediumFür mich zu einen, dass man die Möglichkeit hat, aus der virtuellen Welt auszubrechen und sich auf die eigene Region zu konzentrieren, zum anderen das der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht die Begierden und Bedürfnisse aller.


Ganz wichtig erscheint mir auch, das jeder Nutzer selbstverantwortlich handeln kann. Also selbst entscheiden kann, welche Inhalte, welche Gedanken, er oder sie mit wem tauschen möchte. Es keine Einschränkungen bei Hinweisen und Verweisen oder Themen gibt.


Wichtig erscheint mir auch, dass man als Neueinsteiger auf das Wissen und die Erfahrung aller zurück greifen kann. Und das eben nicht nur zum Thema Spanking und BDSM. Für mich macht es keinen Sinn das Inhalte wie in den Sozialen Netzwerken hinter neuen Inhalten im Nirwana verschwinden.


Als Mindestanforderung betrachte ich Informationen zu Spielzeugen, Postionen und Begrifflichkeiten abrufen zu können. Wenn diese Informationen, dann noch automatisch in Texte verlinkt werden, so Begrifflichkeiten selbsterklärend werden, ist das sicher ein Highlight.


Dies ist wohl die bekannteste und gleichzeitig aber auch intimste aller Positionen, denn es besteht während der Züchtigung ein äußerst enger Körperkontakt zwischen den Beteiligten. Je näher der Top den Bottom zu sich heranzieht, desto intimer wird es auch. Eine otk-Züchtigung wird im Englischen als das eigentliche Spanking betrachtet.


Otk erweckt in vielen von uns Erinnerungen an die Kindheit. Aus diesem Grund sehen sich viele Bottoms auch nach Tops um, die in die klassische Vater- oder Lehrerrolle schlüpfen. Besonders reizvoll macht diese Position wie bereits gesagt der enge Körperkontakt, aber auch das Ritual der Positionierung hat seinen ganz eigenen Reiz. Besonders wenn der Bottom nackt ist, oder auch beide nackt sind, weckt die Berührung mit dem Geschlechtsteil des Bottom wohlige Gefühle bei beiden. Daher ist diese Position auch besonders für vertraute Paare geeignet.


&thumbnail=medium

Wenn man es ernst nimmt, mit Information und Kommunikation, aus der Region für die gleich orientierten Menschen in der Region, muss man Informationen diesen auch zuordnen können. Alles andere ist doch irgendwie Schaumschlägerei.


Eine Spanking Seite, sollte darauf ausgelegt sein, Männern und Frauen die Gelegenheit zu bieten, Unterstützung bei der eigenen Definition durch den Austausch mit gleich orientierten Menschen zu bieten. Natürlich auch die Möglichkeit, durch ganz intensiven Austausch, Kontakte in der eigenen Region zu knüpfen. Kleine und große gemeinsame Aktivitäten organisieren zu dürfen.


Eine Porno Seite allerdings ist auf CS ausgerichtet. Sie bietet den Männern und Frauen Gelegenheit sich die im Alltag oft fehlende Beachtung und Bedeutung zu verschaffen.


Mit dem seit den 1990er Jahren existierenden Begriff Cybersex (CS) werden verschiedene Formen der virtuellen Erotik, sexueller Interaktion und Pornografie bezeichnet, die mit Hilfe eines Computers oder über das Internet ausgelebt werden.


Das Spektrum reicht von der reinen Betrachtung und/oder Masturbation beim Konsumieren pornografischer Bilder in sexuell anzüglichen Chats oder den Austausch erotischer E-Mails innerhalb von Fernbeziehungen bis hin zur sexuellen Stimulation mit Hilfe von Datenhelmen oder -handschuhen.


&thumbnail=mediumGanz so leicht ist der Unterschied zwischen Porno Seite und Spanking Seite aber oft nicht zu erkennen. Denn zu einer Spanking Seite gehören natürlich auch Bilder, Geschichten und Videos, welche die Fantasie anregen. Dabei stehen natürlich die Produkte der eigenen Fantasie und Kreativität gegenüber kommerziellen Produktionen im Vordergrund.


Selbstverständlich ist es für Menschen, die sich in virtuelle Scheinwelten zurück ziehen besonders wichtig, Realitäten zu ignorieren. Deshalb wird auf solchen Seiten gerne von der Wichtigkeit der eigenen Anonymität gesprochen. Denn ohne die funktionieren virtuelle Scheinwelten nun mal nicht!


Das Realitäten oft ganz anders aussehen, wird einfach ignoriert. Viel zu wichtig ist es vielen durch CS die fehlende Beachtung und Bedeutung im Realleben zu kompensieren. Taucht dann aber irgendwo eine Liste mit ihren Passwörtern, ihren E-Mail Adressen, oder gar ihre realen Profilbilder verknüpft mit der eigenen Neigung bei Suchmaschinen auf, können sie die Realitäten nicht mehr ignorieren und erleiden so etwas wie einen Schock.