Begriffe Forniphilie

  • Der Möbelfetisch (Forniphilie)

    „Forni“ ist abgeleitet von dem französischen Wort „fournir“ (Deutsch: liefern, mit etwas versehen) und erinnert auch stark an das englische Wort „furniture“ (Deutsch: Möbel)/ to furnish (Deutsch: möblieren) und erfordert einen Bottom in Kombination mit einem Top.Für Kenner nicht mehr schwer zu erraten – es handelt sich hierbei um eine BDSM-Praktik.


    Einer der beiden gibt sich also in diesem Dominanzrollenspiel als Lebendmöbel her, welches in verschiedenen Rollen auftritt. Doch der Bottom ist nicht nur passiv! Stellt er beispielsweise einen Tisch dar und bietet dem Top durch seinen Rücken eine Ablagefläche, kann es dazu kommen, dass diese in gekrümmter Körperhaltung nicht ganz gerade ist. Ist das Abstellen von Dingen für den Top also nur begrenzt möglich, muss der Bottom aktiv werden und die abgestellten Dinge selbst mit festhalten.




    Als Hocker fungiert der Bottom in zusammen gekrümmter Haltung und kann je nach Lust und Laune seines/seiner Top für besseren Halt auch zusammengeschnürt werden. Die einfachste Aufgabe, die der Top einem geben kann, ist das darstellen einer Statue ie als einfaches Zierelement gilt und dann Schaulustigen präsentiert wird. Die letzte mir bekannte und auch gefährlichste Möbelaufgabe (wobei es sich hier eher um einen Gegenstand handelt) ist es, als Aschenbecher


    Weiter kann der Top sich ein lebendes Buffet wünschen, welches der Bottom ihm bietet, in dem er sich nackt und so gerade wie möglich auf einen geraden Untergrund legt (Tischplatte) und sich dann mit Lebensmitteln garnieren lässt. Auch eine Rolle als Kerzenhalter

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