Beiträge von Johannesschüler

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    Im Jahr 1972, als Karin, meine spätere Frau, elf Jahre alt und in der Quinta war, hatte sie einmal in der Schule in der kleinen Pause nach der zweiten Stunde auf dem Gang einen hitzigen Streit mit ihrer Freundin, wobei eine Scheibe von einem Fenster im Gang zu Bruch ging. Unglücklicherweise kam ausgerechnet in diesem Moment die Schulleiterin auf den Gang und sah die Bescherung. Die Freundin meiner Frau, die bei der Rangelei auch noch eine richtige Schramme im Gesicht davongetragen hatte, beeilte sich meine Frau zu beschuldigen, angefangen zu haben und sie gekratzt zu haben und auch das Fenster kaputt gemacht zu haben. Die Schulleiterin sagte meiner Frau und ihrer Freundin, sie sollten beide nach der großen Pause, also zu Beginn der vierten Stunde, in den Physikraum kommen.


    Nach der Pause erklärte meine Frau zu Beginn der vierten Stunde der Lehrerin, dass sie und ihre Freundin beide jetzt zur Schulleiterin kommen müssten und dann machten die beiden Mädchen sich schweigend auf den Weg den Gang entlang und die Treppe hoch zum Physikraum, wo die Schulleiterin Unterricht hatte. Vor der Tür zum Physikraum zog meine Frau, die einen Jeansrock und darüber eine Jeansweste an hatte, nochmal ihre Kleidung zurecht, schob ihre Haare zurück und dann klopfte sie zaghaft an die Tür.


    Es dauerte einen Moment, bis die Schulleiterin die Tür öffnete und einigermaßen freundlich zu den Mädchen sagte „Kommt rein.“ Meine Frau und ihre Freundin gingen in den Physikraum und blieben vor dem Pult stehen. Die Klasse, die in dem Raum Unterricht hatte, war mit Schreiben beschäftigt, aber trotzdem sahen natürlich alle auf und betrachteten die beiden jüngeren Mädchen neugierig. Die Klasse, die hier Unterricht hatte und anscheinend eine Klassenarbeit schrieb, war die Untersekunda, die Klasse in der auch Ellen, die vier Jahre ältere Schwester meiner Frau, war. Meine Frau sah gleich zu ihrer großen Schwester und lächelte ihr arglos zu. Ihre Schwester sah sie zuerst überrascht an, dann schrieb sie völlig ungerührt weiter an ihrer Arbeit.

    Mir ist noch ein weiterer in unserer Gegend (und meiner Familie) gebräuchlicher Begriff in den Sinn gekommen:


    "Verbimsen".


    Wie dieser Begriff zu erklären ist, weiss ich nicht. Bims ist bekanntlich eine Art Vulkanasche. Die Umgebung nördlich meiner Heimatstadt ist allerdings Bimsabbaugebiet. Vielleicht hat es etwas mit der Herstellung von Bimssteinen zu tun? Ich glaube, die Bims-Kalk-Mischung wurde (früher) in eine Form hineingekippt und dann oben glatt geklopft:

    Der überall zwischen Nette und Rhein reichlich vorhandene Bimssand wurde anfangs mit Kalkwasser (Kalkmilch), später mit Zement vermischt. Der so entstandene „Speis“ wurde anschließend auf „Klopptischen“ in Steinformen gefüllt und mit einem Eisendeckel, der Plötsch" verdichtet.

    Für mich sind Spankinggeschichten unersetzlich, und zwar vor allem das selber Schreiben. Ich "verwirkliche" hier das was ich gerne nacherleben oder miterleben möchte, und zwar viel detailgetreuer wie es aus meiner Sicht im echten Leben überhaupt nur möglich ist.

    Natürlich sind Rollenspiele interessant, alte Bücher nachspielen finde ich dagegen langweilig.

    Man kann ja Personen aus Büchern als Rolle "nachspielen" und aus den Handlungsvorgaben eine weiterführende Handlung nach eigenem Geschmack entwickeln. Ein Drehbuch zu schreiben wäre dabei hilfreich, auch wenn man sich nicht streng daran halten muss.

    Lederhose und Volksschule in den fünfziger Jahren gehören für mich zusammen. War ein damals Standardkleidungsstück wie später Jeans. Na ja, und was noch zu dieser Zeit und in die die Volksschule gehört ... hab ich schon oft hier in Gechichten beschrieben.