• Reaktionen heißt nicht einfach nur mal kurz auf „Gefällt mir“ zu klicken oder ein schnelles Emoji zu verschicken – nein, mein Freund, das ist viel mehr! Reaktionen bedeuten, richtig aktiv zu werden:

    • Themen zu erstellen, die andere zum Nachdenken bringen oder sogar zum Schmunzeln.

    • Es bedeutet, Empfehlungen auszusprechen, die wirklich hilfreich sind – quasi wie der Kumpel, der immer den besten Tipp parat hat.

    • Außerdem heißt es, dein Wissen mit anderen zu teilen, damit alle ein bisschen schlauer werden und nicht im Dunkeln tappen.

    • Und hey, warum nicht auch mal über deine persönlichen Eindrücke, Erfahrungen und Erwartungen schreiben?

    • Artikel und Einträge kommentieren? Klar doch!

    So wird’s erst richtig spannend und authentisch! Aber bitte nicht mit Standardfloskeln, sondern mit ehrlichen, echten Worten, die zeigen: Du bist da, du bist interessiert und du hast was zu sagen. Also, ran an die Tasten und lass die Reaktionen sprudeln!

    „Gefällt mir“ ist deaktiviert! 😉

    „Auf Veränderung zu hoffen, ohne selbst etwas dafür zu tun, ist wie am Bahnhof zu stehen und auf ein Schiff zu warten.“
    Albert Einstein

  • Ein konsequenter Schritt! Dass der Gefällt mir-Button tatsächlich aus ist, zwingt uns alle aus der Komfortzone der schnellen Klicks.

    Ich finde das eigentlich sehr passend zu unserer bisherigen Diskussion: Ein Like ist wie ein flüchtiger Blick im Vorbeigehen, nett, aber unverbindlich. Ein geschriebener Satz hingegen ist eine echte Reaktion, ein kleiner Teil von einem selbst, den man dem anderen schenkt.

    Es gehört zu der Wertschätzung von Zeit. Wenn mir etwas gefällt, sollte es mir auch die 30 Sekunden wert sein, kurz zu formulieren, warum es mich berührt oder zum Nachdenken gebracht hat. Das schafft eine ganz andere Verbindung als ein anonymes Emoji.

    Vielleicht ist das genau die Entschleunigung, die ein Forum braucht, um nicht in Standardfloskeln zu versinken, sondern wieder echte Gespräche zu führen. Ich bin gespannt, ob dadurch die Hemmschwelle zum Schreiben sinkt oder ob die Beiträge jetzt noch bewusster und gehaltvoller werden. Meiner Tastatur schadet es jedenfalls nicht, mal wieder richtig gefordert zu werden! 😉

  • Mist! Der "gefällt mir" Knopf geht immer noch nicht. :winking_face:


    Daher auf diesem Wege:

    Ich stimme Pinie voll und ganz zu.

    Ein echter Austausch, eine Diskussion, ja selbst ein Gespräch, das geht nur mit Worten, nicht mit "ein-Klick-Emojis".

    Das hat nicht nur mit Wertschätzung zu tun, sondern auch mit Inhalt, mit wirklicher Anknüpfung an das zuvor Gesagte/Geschriebene und eine aktive Auseinandersetzung....

    Vas au plus dur, car le facile ne te feras jamais progresser.

  • Erwischt, Alexander! Da hat der Rainer uns wohl wirklich die Abkürzung verbaut.

    Aber ganz ehrlich? Dein geschriebener Kommentar ist mir tausendmal lieber als ein stummes Emoji. Es zeigt mir, dass meine Gedanken bei dir angedockt haben. Das ist genau diese Anknüpfung, die du beschreibst: Ein Like ist ein Standbild, aber ein Satz ist ein Prozess.

    Es macht das Forum zu dem, was es sein sollte: Ein Ort des Austauschs und nicht nur eine Galerie des schnellen Konsums. Ich freue mich, dass wir da auf derselben Wellenlänge funken.

    Wenn wir uns die Zeit nehmen, das Zuvor-Geschriebene wirklich zu würdigen, indem wir darauf antworten, geben wir der Community genau die Qualität zurück, die wir uns alle wünschen. Also: Auf die Tastatur, fertig, los! 😉

  • Dann müssten als logische Schlussfolgerung auch Smilies entfernt werden, damit auch jedes noch so zaghaftes Pflänzchen, das sich hier beteiligen würde, mit Füßen getreten wird. Schon mal daran gedacht, dass nicht jeder im Land der Dichter und Denker sich auch zu einem solchen berufen fühlt?

    Wer behauptet, ältere Menschen können nicht mit dem Internet umgehen, dem sei gesagt: "Die Alten haben es erfunden!"

  • Ich kann deine Sorge verstehen. Niemand möchte hier eine Elite-Veranstaltung daraus machen, bei der man erst ein Germanistikstudium braucht, um mitschreiben zu dürfen. Das wäre das Letzte, was dieses Forum braucht!

    Aber ich glaube, es geht gar nicht darum, ein "Dichter und Denker" zu sein. Ein ehrliches "Das sehe ich auch so‘" oder ein "Danke, das hat mir geholfen" ist oft viel wertvoller als ein stummes Emoji. Das sind nur fünf Wörter, aber sie zeigen: Da sitzt ein Mensch am anderen Ende, der mich gehört hat.

    Smilies sind wunderbar, um Gefühle zu unterstreichen. Die soll uns bloß keiner wegnehmen! Aber ein Like ist oft so anonym, dass man gar nicht weiß, ob der andere den Text wirklich gelesen oder nur im Vorbeiscrollen kurz den Button gezückt hat.

    Niemand möchte hier zaghafte Pflänzchen mit Füßen treten. Im Gegenteil: Ich freue mich über jeden Satz, egal wie kurz oder einfach er ist. Es geht um die Präsenz. Wir sind hier alle, um uns auszutauschen, und dafür braucht es keine perfekte Eloquenz, sondern einfach nur ein bisschen Mut, sich mit ein paar eigenen Worten bemerkbar zu machen. Jede Stimme zählt. Auch die leisen!

  • Dann müssten als logische Schlussfolgerung auch Smilies entfernt werden, damit auch jedes noch so zaghaftes Pflänzchen, das sich hier beteiligen würde, mit Füßen getreten wird. Schon mal daran gedacht, dass nicht jeder im Land der Dichter und Denker sich auch zu einem solchen berufen fühlt?

    Der Moderator will so seine schlechten Bewertungen kaschieren. Alles ein Schmiertheater.

  • Der Moderator will so seine schlechten Bewertungen kaschieren. Alles ein Schmiertheater.

    Der Administrator schmunzelt höchsten über Leute, die ihren Neid, Ihren Frust, ihren Hass auf sich selbst und ihre fehlenden Talente und Fähigkeiten inklusive fehlender Argumente so deutlich machen, dass sie täglich wie das berühmte Murmeltier vorbeischauen müssen, um miserable Bewertungen abzugeben.

  • Puh, hier fliegen ja die Giftpfeile tief! *mal schnell wegducken alle! 😉

    Ganz ehrlich: Ob ein Like-Button nun da ist, um etwas zu kaschieren oder um die Schreibkultur zu fördern, ist am Ende doch zweitrangig. Fakt ist: Ein Forum lebt von denen, die Inhalte beisteuern.

    Wenn jemand nur vorbeikommt, um eine Bewertung dazulassen, ohne jemals ein eigenes Wort zur Sache beigetragen zu haben, dann ist das für mich kein Austausch, sondern nur ein stilles Urteil aus der letzten Reihe. Das hat für die tägliche Dynamik hier eigentlich gar kein Gewicht.

    Ich halte es da lieber mit der Realität: Wer etwas zu sagen hat, der schreibt. Wer nur bewerten will, findet jetzt eben keinen Knopf mehr dafür. Das mag frustrierend sein, wenn man sich hinter einem Klick verstecken wollte, aber für alle anderen ändert sich doch nichts: Wir lesen uns weiterhin, wir diskutieren weiterhin und wir wachsen an unseren Erfahrungen.

    Lassen wir uns doch nicht von der Suche nach Schmiertheatern ablenken, sondern konzentrieren uns auf die Themen, die uns wirklich weiterbringen. Davon haben wir nämlich gerade einige richtig gute am Start.

  • Was kann dabei helfen, die eigene Kommunikation nachhaltig zu verbessern und Missverständnisse zu vermeiden?

    Zunächst ist es wichtig, Reizquellen bewusst zu reduzieren. In einer reiz überfluteten Umwelt fällt es oft schwer, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Indem man störende Einflüsse minimiert, schafft man einen klareren Rahmen für Gespräche und kann sich besser auf den Austausch mit anderen fokussieren.

    • Ein weiterer hilfreicher Ansatz ist die Einführung von Kommunikationsfenstern – also festgelegten Zeiten oder Situationen, in denen gezielt und ungestört kommuniziert wird. Dies fördert nicht nur die Aufmerksamkeit, sondern signalisiert auch Wertschätzung gegenüber den Gesprächspartnern.

    Darüber hinaus spielt bewusste Kommunikation eine zentrale Rolle. Das bedeutet, sich aktiv Gedanken darüber zu machen, was man sagen möchte und wie die Botschaft beim Gegenüber ankommen könnte. Ebenso wichtig ist es, Erwartungen offen zu klären, damit alle Beteiligten wissen, worauf sie sich einstellen können und Missverständnisse gar nicht erst entstehen.

    Gute Kommunikation ist kein Zufall oder reine Glückssache. Vielmehr ist sie das Ergebnis einer ausgewogenen Mischung aus Klarheit in der Ausdrucksweise, aufmerksamen Zuhörens und einem bewussten Umgang mit den eigenen Gefühlen sowie denen der anderen. Aktiv zuzuhören heißt dabei nicht nur, Worte aufzunehmen, sondern auch die dahinterliegenden Emotionen und Bedürfnisse wahrzunehmen.

    Klar und konkret zu sprechen hilft dabei, Botschaften eindeutig zu vermitteln und Unklarheiten zu vermeiden. Gleichzeitig ist es wichtig, Emotionen bewusst zu regulieren – sowohl die eigenen als auch die im Gespräch entstehenden – um konstruktiv miteinander umgehen zu können.
    Offenheit und Empathie sind weitere Schlüsselqualitäten für gelungene Kommunikation. Wer sich in die Lage seines Gegenübers versetzen kann und bereit ist, dessen Perspektive anzuerkennen, schafft eine vertrauensvolle Gesprächsatmosphäre.

    1. Sollten dennoch Missverständnisse auftreten, ist es entscheidend, diese aktiv auszuräumen. Nur so kann verhindert werden, dass falsche Annahmen oder Unklarheiten zu Konflikten führen.

    2. Nicht zuletzt gehört auch Selbstreflexion dazu: Sich regelmäßig selbst zu hinterfragen und das eigene Kommunikationsverhalten kritisch zu betrachten, ermöglicht kontinuierliches Lernen und Wachstum in zwischenmenschlichen Beziehungen.

    3. Insgesamt zeigt sich: Gute Kommunikation erfordert Aufmerksamkeit, Übung und die Bereitschaft, sich selbst und andere besser zu verstehen. Wer diese Prinzipien beherzigt, legt den Grundstein für erfolgreichere und erfüllendere Gespräche im Alltag.

  • Am Anfang war ich offen gesagt etwas skeptisch, als Rainer den Like-Button entfernt hat. Mein erster Gedanke war: Warum das denn? Ein Like reicht doch manchmal.

    Aber im Nachhinein finde ich die Entscheidung eigentlich relativ gut. Wenn man statt nur zu liken ein paar Worte schreibt – selbst wenn es ein kurzer Satz ist –, entsteht viel mehr Austausch. Man merkt eher, was andere wirklich denken oder fühlen, und die Beiträge bekommen mehr Leben.

    Ein kurzes „Gefällt mir" ist schnell gedrückt. Aber ein kleiner Kommentar zeigt oft mehr Wertschätzung und macht die Community persönlicher.

  • Ich kann deine Sorge verstehen. Niemand möchte hier eine Elite-Veranstaltung daraus machen, bei der man erst ein Germanistikstudium braucht, um mitschreiben zu dürfen. Das wäre das Letzte, was dieses Forum braucht!

    Aber ich glaube, es geht gar nicht darum, ein "Dichter und Denker" zu sein. Ein ehrliches "Das sehe ich auch so‘" oder ein "Danke, das hat mir geholfen" ist oft viel wertvoller als ein stummes Emoji. Das sind nur fünf Wörter, aber sie zeigen: Da sitzt ein Mensch am anderen Ende, der mich gehört hat.

    Das sind genau die Sätze, die woanders gerne verpönt sind, gerade in Foren, die wie dieses aktive Teilnahme erwarten, weil es Floskeln sind, die diese simulieren und wenig echten einsatz brauchen.

    Als neu dazugekommender muss ich sagen, dass ich mit der Seite kämpfe, technisch, emotional und von der Benutzbarkeit her. Angeblich erwähnt Rainer mich in jedem seiner Blogposts, die das Forum scheint erst zufrieden mit mir, wenn ich jeden Beitrag lese und irgendwie habe ich den Eindruck, der Einstieg hier ist wirklich von sehr hohen Erwartungen an meine Extrovertiertheit geprägt, die diese nicht erfüllen kann. Als eher introvertierter Mensch fühle ich mich von dem Anspruch, der schon beim Ausfüllen des Profils gestellt wird, regelrecht überrollt. Die mir angehängten "Trophäen" und ein Punktezähler tun ihr übriges dazu, das ich mich hier "als Mensch unter Menschen" nicht so recht willkommen, sondern doch eher unter dem Druck fühle, mehr preiszugeben, als ich initial möchte.

  • Was bist du für Plattformen gewöhnt?

    Benachrichtigt wirst du in der regel nur über Blogbeiträge, die sich an alle richten. Genau das kann jeder benutzen. Im Blog und im Forum. Welche Anforderungen stellt das Ausfüllen des Profils denn? Doch nur die, die jeder an andere stellt! Wer sich davon überrollt füllt, sollte das Internet meiden und lieber Clubs besuchen. Es stimmt, auf Konsumenten legen wir nicht besonders viel Wert, das hast du klug erkannt!

    Die Plattform kannst du allerdings an deine Bedürfnisse über das Kontrollzentrum anpassen. Hast du das vielleicht versäumt?

  • Wow, charmant, messerscharf analysiert und sehr eloquent ad hominem zu Ende gebracht. Vielleicht hast Du recht, oder Deine Einschätzung von "Das Internet" ist ein wenig beschränkt.

  • Puh, Rainer – das klingt für mich jetzt aber sehr nach "Friss oder stirb".

    Ich glaube, wir sollten vorsichtig sein, jemanden als reinen Konsumenten abzustempeln, nur weil er sich Zeit nimmt, anzukommen. Gerade in einem Bereich, der so viel mit Vertrauen und Schamgrenzen zu tun hat wie Spanking und BDSM, ist ein vorsichtiger Einstieg oft ein Zeichen von Respekt vor dem Thema und nicht von Desinteresse.

    Technik und Kontrollzentren sind das eine, aber das Gefühl, "als Mensch willkommen zu sein", ist etwas ganz anderes. Das lässt sich nicht einfach wegkonfigurieren.

    @KlausPeter Bitte lass dich von diesem rauen Wind hier gerade nicht abschrecken. Das Internet ist groß genug für uns alle. Auch für die Leisen und die, die erst einmal nur mitfühlen, um zu spüren, ob die Energie hier passt.

    Ein Forum ist kein Club, in dem man an der Tür eine Performance abliefern muss. Austausch beginnt oft mit dem Zuhören. Wenn du Dich überrollt fühlst, ist das ein absolut legitimes Gefühl. Nimm Dirr den Raum, den DU brauchst. Wer weiß, vielleicht sind gerade deine leisen Beiträge später die wertvollsten, weil sie eben nicht aus der Routine einer Dauerschleife kommen.

    Ich fände es sehr schade, wenn wir hier eine Tür zuschlagen, bevor überhaupt jemand wirklich hindurchgehen konnte.

  • Vielleicht hast Du recht, oder Deine Einschätzung von "Das Internet" ist ein wenig beschränkt.

    Bei dem einzigen bei dem das beschränkt zu sein scheint, bist du denn weder Foren noch Blogs zwingen irgendjemanden sie zu lesen. Das ist eine schlichte Desinformation. Wenn sich jemand nicht so auskennt und sich von der FAQ überfordert fühlt, helfen wir ihm gerne weiter! Aber nicht in dem Ton und nicht mit Desinformationen.

    Puh, Rainer – das klingt für mich jetzt aber sehr nach "Friss oder stirb".

    Genau war es gemeint! Man kann gerne Fragen und es wird einem geholfen wenn möglich! Gibt ja auch unmögliche Vorstellungen. Was gar nicht geht, ist mit Desinformationen, um die Ecke zu kommen!

  • Rainer , ich glaube, hier reden gerade zwei Welten völlig aneinander vorbei.

    Wenn jemand sagt, er fühlt sich überrollt oder verspürt Druck, dann ist das keine Desinformation, sondern ein Gefühl. Und Gefühle kann man nicht mit einer FAQ widerlegen.

    Es geht doch gar nicht darum, ob die Technik objektiv so oder so funktioniert. Es geht darum, wie sie auf jemanden wirkt, der neu und vielleicht etwas leiser ist. Wenn der erste Eindruck Druck ist, dann ist das eine wertvolle Rückmeldung für die Atmosphäre hier.

    "Friss oder stirb" ist eine Ansage, die man machen kann. Aber sie macht den Raum für den Austausch über sensible Themen, die uns hier doch alle verbinden, sehr eng und sehr kalt.

    Ich fände es einfach schöner, wenn wir die Empathie, die wir in unseren Sessions und Geschichten so oft beschwören und Du auch oft in Deinen Blogs und Artikeln beschwörst, auch im Umgang miteinander walten lassen. Besonders dann, wenn jemand ehrlich sagt, dass er Startschwierigkeiten hat. Das hat nichts mit Technik-Wissen zu tun, sondern mit Anstand.

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