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Domestic Disziplin nur ein anderer Name für Spanking zur Unterscheidung zum erotischem Spiel?
Domestic Disziplin nur ein anderer Name für Spanking zur Unterscheidung zum erotischem Spiel?
Nicht wirklich, wir trennen Strafe und erotisches Spiel sehr genau. Aber natürlich kann es auch mal Überschneidungen geben.
Selbstverständlich kann das Rad nicht neu erfunden werden und somit sind die Strafpraktiken natürlich vergleichbar. Allerdings kann DD u.U. noch weiter in den Alltag eingreifende Strafmaßnahmen nach sich ziehen.
Beim Entstehen des DD in den USA durch sehr konservative Christen hat der erotische Moment keine Rolle gespielt. Das ist erst aufgekommen, als europäische Spanker das DD für sich entdeckt und verwendet haben, oftmals als andere/neue Bezeichnung für ihre bisherigen Spankingaktivitätem. Wenn es aber jemand ernsthaft praktiziert, ist es aus meiner Sicht tiefgreifender - wobei es, wie mein Vorredner bereits gesagt hat, zu Überschneidungen kommen kann.
Wenn es aber jemand ernsthaft praktiziert, ist es aus meiner Sicht tiefgreifender - wobei es, wie mein Vorredner bereits gesagt hat, zu Überschneidungen kommen kann.
Aber genau das sehe ich als traditionelles Spanking an! Also doch nur Modewort?
Wenn Du es so interpretieren willst, dann könnte meines Erachtens ein kleiner Teil des DD ein Modewort für das traditionelle Spanking sein, aber das würde für mich zu kurz greiffen, da DD mehr als nur Spanking ist. Es ist eine Lebenseinstellung, die alle Bereiche erfasst, nicht nur den erotisch/sexuellen Part (und dort würde es ja auch nur den Spankingteil betreffen, also einen Ausschnitt aus dem erotisch/sexuellen Bereich).
Spanking traditionell ist eine Lebenseinstellung, die alten Rollenbilder entspricht!
Bei den alten Rollenbildern war das Spanking eine Maßnahme, um die Ordnung (in der familie, in der Schule usw.) aufrechtzuerhalten. Dabei standen die Strafe und nicht die erotischen Empfindungen im Mittelpunkt. Das Spanking mit dem erotischen Aspekt hat sich wohl daraus entwickel, stellt aber meines Erachtens einen Sonderweg da.
Dabei standen die Strafe und nicht die erotischen Empfindungen im Mittelpunkt.
zu 1: Ja, da Wohlverhalten erzwuingen werden sollte und keine erotischen Gefühle.
zu 2: Außerhalb der Spankingkreise würde ich das bejahen. Für die Spankingfreunde gelten andere Maßstäbe, da das Interesse auf Spanking eng mit erotischen Gefühlen verknüpft ist.
Und genau da bin ich nicht so sicher wie du es zu sein scheinst!
Ich denke früher wie heute stellen für mache die erotischen Gefühle nur das extra³ dar!
Für nicht gerade wenige steht Stress-Abbau oder Seelen-Massage im Fokus!
Das wird für manche (aber bei weitem nicht für alle) früher so gewesen sein, da stimme ich Dir zu - aber offen sagen durfte man es nicht, weil das verpönt war.
Henne oder Ei - was war zuerst?
Der Grundgedanke von DD ist die patriachale Vorstellung vom beherrschenden, allein entscheidenden, führenden und urteilenden Ehemann und Vater.
Er ist der Herr im Hause, und bestraft nach Gutdünken, quasi im alttestamentarischen Sinne.
Und das hat dann mit Strafe (zumeist Züchtigung, aber nicht zwingend nur Züchtigung!) zu tun, sowie mit Buße und Sühne.
Ob der strafende Ehemann dabei (sexuell) erregt ist, oder nicht, ist im engeren Sinne erst einmal egal. Das kann der Fall sein, das muss aber nicht der Fall sein.
Ich selbst erlebte es als Junge bei einer Freundin, deren Vater sehr streng war, und in der Familie DD praktizierte. Die Ehefrau und die Tochter, meine Schulfreundin, wurden gezüchtigt, zur Strafe. Jahre später bestätigte mir die nunmehr erwachsene Freundin, dass sie später von ihrer Mutter erfuhr, dass es kein "Spanking" war, dass der Mann seine Frau nie aus erotischen oder lustvollen Motiven heraus züchtigte, sondern immer nur zum Zwecke der Erziehung und zur Durchsetzung seiner Autorität. Dieses Ausüben von Macht hat ihn jedoch durchaus "berauscht", zufrieden gestellt, ihm das gute Gefühl von Größe & Machtfülle gegeben, jedoch ohne erotisch-sexuellen Kontext.
Ja, so war es damals hier und ist es heute (wieder) in den USA in christlich-konservativen Kreisen.
Das gibt es heute auch noch
In meinem Verständnis ist Domestic Discipline eine Form der Züchtung, bei der die erotische Komponente minimal ist oder ganz fehlt. Es geht vielmehr um eine strengere Herangehensweise, die als Disziplinierung. Ich muss sagen, dass dies meine absolute Lieblingsvariante ist.
Ich muss sagen, dass dies meine absolute Lieblingsvariante ist.
Meine auch! Ist wie schenken und beschenkt werden!
Die Ehefrau und die Tochter, meine Schulfreundin, wurden gezüchtigt, zur Strafe.
Also Mutter und Tochter haben vom Vater/Ehemann Popovoll gekriegt? Hab ich richtig verstanden?
Hatten die beiden gewusst, dass sie beide Popovoll gekriegt haben? Habt ihr zusammen gekriegt oder getrennt?
Was hat Tochter über Mutterszüchtigung gedacht? Das war doch nicht normal, dass eine Erwachsene Frau Arschvoll kriegt.
LG Sissy Julia
Hallo Sissy Julia,
wie schon gesagt, züchtigte der Vater seine Ehefrau und die Tochter.
Das war, so die Aussage der Tochter (damals meine Mitschülerin am Gymnasium), immer zur Strafe. Es war auch kein Geheimnis, Mutter und Tochter wußten voneinander, wobei die Tochter im Beisein beider Eltern gezüchtigt wurde, die Mutter jedoch immer nur unter "vier Augen", also Ehemann & Ehefrau", ohne andere Augenzeugen. Gehört hat man das aber im ganzen Haus....
Für meine Mitschülerin war das Alltag, dass auch die Mutter sich der Autorität des Ehemannes fügen musste. Die Mutter beschwerte sich auch nicht darüber, so dass die Tochter das seinerzeit auch nicht in Frage stellte.
Da es früher eher öfter als heute DD in Familien gab, mag das sicher nicht "allgemein alltagsüblich" gewesen sein, aber es kam vor....
Hallo Sissy Julia,
wie schon gesagt, züchtigte der Vater seine Ehefrau und die Tochter.
Das war, so die Aussage der Tochter (damals meine Mitschülerin am Gymnasium), immer zur Strafe. Es war auch kein Geheimnis, Mutter und Tochter wußten voneinander, wobei die Tochter im Beisein beider Eltern gezüchtigt wurde, die Mutter jedoch immer nur unter "vier Augen", also Ehemann & Ehefrau", ohne andere Augenzeugen. Gehört hat man das aber im ganzen Haus....
Für meine Mitschülerin war das Alltag, dass auch die Mutter sich der Autorität des Ehemannes fügen musste. Die Mutter beschwerte sich auch nicht darüber, so dass die Tochter das seinerzeit auch nicht in Frage stellte.
Da es früher eher öfter als heute DD in Familien gab, mag das sicher nicht "allgemein alltagsüblich" gewesen sein, aber es kam vor....
Ja, das stimmt, das gab es früher öfter. Bei meinen Eltern war das auch so.
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