Der Eidechsenkönig 1.0.0

Spanking Geschichten lesen

Zum runter laden oder Online lesen, musst du dich in der Community kostenlos registrieren. Natürlich kannst du die Produkte deiner Fantasie und Kreativität hier auch nur als registriertes Mitglied einem großen geneigtem Publikum vorstellen.


Das Team des Online-Magazin der Spanking Freunde wünscht allen Freundinnen und Freunden viel Vergnügen mit der wahrscheinlich größten Bibliothek deutschsprachiger Spanking Geschichten!

Stand 03.06.2018 - 1.373 Spanking Geschichten - 33 BDSM Geschichten

Autor: Andreas

I am the Lizard King...I can do anything!“
Dunkel, einem kehligen, wohlmeinenden Bariton nicht unähnlich, drang Jim Morrisons Stimme durch den Nebel, der sich zäh und klebrig auf meine Seele gelegt hatte. Ich steckte mir mit zittrigen Fingern eine neue Zigarette an. Langsam ließ ich mich auf den Rücken fallen. Die Matratze war ziemlich durchgelegen und ich meinte die Federn im Rücken zu spüren. Waren die Ereignisse der letzten Nacht eine Spur zu intensiv gewesen? Hatte ich mich zu weit vorgewagt und meine eigenen Grenzen überschritten?


War dies ein hübscher, kleiner, lüsterner Alptraum oder garstige Realität? Ich wußte es nicht und das halbnackte Mädchen in meinem Bett konnte mir auch keine schlüssigen Antworten geben.
Sie wirkte ziemlich jung, 22 vielleicht, wie sie so dalag in ihrem viel zu knappen T-Shirt. Der String verdeckte nicht mal das Nötigste und es gab ja auch nichts zu verbergen. Sie blickte verloren zur Decke, ihr langes Haar floß auf die Laken. Ich verschluckte mich am Rauch, schwor daß ich mir morgen Nikotin Pflaster kaufen würde, drückte die Kippe zornig in den übervollen Aschenbecher. In Gedanken ließ ich die Sache Revue passieren. Es war nicht mal eine knappe Woche her, als ich Alina das erstemal gesehen hatte und schon stellte sie mein Leben auf den Kopf. Und ich ließ es geschehen, weil ich nie etwas anderes tat, sobald eine bemerkenswerte Frau meinen Weg kreuzte. Ich widersetzte mich den Zwängen des Alltags und ließ diese Damen Licht in mein abgedunkeltes Zimmer bringen. Aber ich beginne abzuschweifen, wollte ich doch von Alina erzählen.


Ich traf sie bei einem Rockkonzert der alten Garde. Black Sabbath standen auf der Bühne und intonierten brachiale Abgesänge auf die westliche Zivilisation. Es war ein anrühriges und dennoch bizarres Bild, daß die vier alten Männer auf der Bühne boten. Doch mir gefiel was ich sah und ich schwelgte in genießerischer Nostalgie. Ich schloß die Augen und begann an den Eidechsenkönig zu denken. Der große Verführer in schwarzen, hautengen Lederhosen. Damals als Rock’n’Roll wild und unberechenbar war. Damals als ich zu jung war um richtig dabeisein zu dürfen.

Mein Blick kehrte zur Bühne zurück, „Happiness I cannot feel and love to me is so unreal...“, Ozzy machte den Hexenmeister. Ich bekam Durst, wollte nur ein schnelles Bier kippen und als ich mich mühsam durch die endlose Schlange vor dem Stand gekämpft hatte, stieß ich mit Alina zusammen.


Unsere Pappbecher flogen durch die Luft und ich mußte sie festhalten, damit sie sich nicht auf den niedlichen Hintern setzte. Für den Hauch einer Sekunde sahen wir uns nur an. Dann begann sie zu lachen. Ich war zuerst sauer, war ich doch immer noch durstig dazu nun im Bier getränkten T-Shirt. Doch sie steckte mich an und die verloschen geglaubte Glut meiner Selbstironie fing sofort wieder Feuer. Den Rest des Konzertes verbrachten wir im Foyer wo wir uns alles Wichtige und Wissenswerte voneinander erzählten. Alina schreckte gar nichts. Weder mein zurückweichender Haaransatz, noch die Narben auf meiner Seele. Sie war jung und rein und auch wenn sie es nicht gewesen wäre, es hätte keine Rolle gespielt. In jener Nacht war der Eidechsenkönig in mir und ich sah mit seinen Augen.


Ich brauchte Alina nicht zu fragen ob sie mit zu mir kommen wollte. Sie fasste Entschlüsse stets spontan und sie tat das was ihr Freude machte. Ihre knappen Jeans, die ewig langen, blonden Haare machten ihre Wirkung unwiderstehlich. Hätte sie noch einen Schmollmund ala Bardot besessen, wäre es um meinen Seelenfrieden schlecht bestellt gewesen. So aber hielt ich die Balance und wir begannen die Nacht langsam aber stetig zu durchbrechen. Zuerst saßen wir nur da, uns die Geschichten des jeweiligen Lebens erzählend. Alina war in geordneten Verhältnissen aufgewachsen.

Teilen