Berichte aus der Kategorie „Rezension“

  • EGON SCHIELE – Tod und Mädchen
    1,0
    sehr gut
    6 von 6 Punkten

    Wien, Anfang des 20. Jahrhunderts: Der junge Egon Schiele ist mit seinen originellen, erotisch aufgeladenen Werken einer der meist diskutierten Künstler seiner Zeit. Leidenschaftlich lebt er für seine Kunst, die inspiriert wird von schönen Frauen und dem Geist einer zu Ende gehenden Ära. Seine jüngere Schwester Gerti ist seine erste Muse, doch schon bald stehen zu ihrem Missfallen immer neue Mädchen für Egon Modell. Als ihm von seinem Künstlerfreund Gustav Klimt die rothaarige Wally vorgestellt wird, verbindet die beiden bald schon mehr als die Liebe zur Kunst. Eine ebenso stürmische wie wahrhaftige Beziehung beginnt, die sich fortan durch Schieles Schaffen ziehen wird und durch sein Gemälde „Tod und Mädchen“ unsterblich geworden ist.


    EGON SCHIELE – Tod und Mädchen lässt einen der prägendsten Künstler der Wiener Moderne aufleben und ist zugleich ein pulsierendes wie episches Zeitbild. Neuentdeckung Noah Saavedra (SPECTRE) brilliert als von Leidenschaft getriebener Künstler

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  • SM Richter
    1,0
    sehr gut
    6 von 6 Punkten

    Gène Bervoets (Darsteller), Veerle Dobbelaere (Darsteller), Erik Lamens (Regisseur) Alterseinstufung: Freigegeben ab 18 Jahren


    Nach 15 Jahren Ehe stecken Koen und Magda in einer Krise. Sie steckt in einer schweren Depression, vernachlässigt ihre Tochter und sich selbst. Schließlich erleidet sie einen Nervenzusammenbruch mit Krankenhausaufenthalt. Wieder zuhause frägt Koen sie, wie er ihr helfen könne. Magda offenbart ihm ihr Geheimnis, dass sie 30 Jahre lang bewahrt hatte: ihre geheimen stark ausgeprägten masochistischen Neigungen und Fantasien.


    Sie möchte, dass ihr Mann ihr Schmerzen zufügt. Koen ist zunächst verwirrt und zurückhaltend, entschied sich aber, zu seiner Frau zu stehen und sich auf ihre “dunklen Wünsche” einzulassen und mit ihr diesen Weg zu gehen. Das Paar besucht ein SM Studio und beginnt eine physische und sexuelle Entdeckungsreise. Magda fühlt eine enorme Erleichterung, gefolgt von einer Art der Freude und des Glücks, die sie nie für möglich gehalten hat.

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  • Schlag mich! - Marc Acht
    2,2
    gut
    5 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Inhaltsangabe

    Zitat

    Eric nahm Monique bei der Hand, führte sie zum Prügelbock und sagte zu ihr: «Deine Aufgabe wird sein, Désirée auf den Bock zu schnallen. Wie das funktioniert, hast du ja selbst erfahren. Dann bleibst du bei ihr und wartest auf die Befehle der Herren. Ich bleibe in der Nähe, um dir notfalls beizustehen“, flüsterte er ihr noch ins Ohr.
    Monique erholte sich von ihrer Überraschung. Sie nahm Désirée an der Hand und führte sie zum Bock.
    Alle schauten ihr interessiert zu, wie sie wohl ihre neue Aufgabe lösen werde. Im Gegensatz zu Monique wusste Désirée, was auf sie zukam, und sie machte keine Schwierigkeiten, als Monique ihre Füße mit breiten, gepolsterten Ledermanschetten an zwei Beine des Prügelbocks band. Während sie angebunden wurde, massierte Désirée ihren Arsch, was den Zuschauern sehr gut gefiel. Dann musste sie sich über den Bock beugen und Monique fixierte ihre Mitte mit einem breiten, ebenfalls gepolsterten

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  • „Keep Calm and Spank Me“ - Bärbel Muschiol
    1,0
    sehr gut
    6 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Inhaltsangabe

    Zitat

    Die KFZ Werkstatt des Rockerclubs wird neben Klaras Patisserie eröffnet: Da prallen Welten aufeinander. Doch sie weiß sich zu behaupten, selbstbewusst und nie um eine Antwort verlegen tritt sie Rex, dem arroganten und abweisenden Besitzer gegenüber. Wenn er nur nicht so verdammt sexy wäre, strahlend blaue Augen und sein kraftvoller Körper bringen ihre Fantasie fast um den Verstand… Und auch er bekommt die natürliche Schönheit mit dem weichen runden Körper und der sexy Art nicht aus dem Kopf. Sie können die gegenseitige Anziehung nicht leugnen und kapitulieren schließlich. Neugierig lässt sich Klara in seine Welt führen und erlebt zum ersten Mal ein Spanking. Die bittere Pein lässt ihre Lust in ungeahnte Höhen schnellen. Wild, erbarmungslos und unbeirrbar bringt er sie dazu, alles um sie herum zu vergessen. Wie sagte ihre Freundin noch? Bad boys do it better. Sie schwebt im siebten Himmel und genießt den ersten

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  • mySPANKING  Ellinor Ehrhardt
    1,0
    sehr gut
    6 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Inhaltsangabe

    Zitat

    Eine schlimme Pein ist es, wenn eine große Sehnsucht keine Erfüllung findet, die sich mit Mut und Entschlossenheit hätte erfüllen lassen. Petra hatte schon immer Visionen, die sie in die bizarre Welt sadomasochistischer Spiele führten. Im reiferen Alter fasst sie endlich Mut, um diese auch in Wirklichkeit auszuleben und begegnet dem dominanten Michael. Unter seiner Führung taucht sie in diese mystische Szenerie aus Schmerz und Lust ein, erlebt jene verwirrenden Emotionen der bisher sorgsam verborgenen Sehnsüchte. Ein Spiel um Macht, Gehorsam, Mut und Demut beginnt. Beide Partner gehen bis an ihre physischen Grenzen von Wille und Konsequenz. Doch Michael ist keineswegs jener Meister, wie ihn Petra erlebt. Als Spiel und Realität sich vermischen, lässt er sie eiskalt fallen. Verzweifelt sucht Petra nach den Gründen ihrer geheimen Wünsche und nach einem Ausweg zurück ins normale Leben. Denn: In jedem Ende liegt die

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  • Bittersüße Züchtigungen - H.R. Gérard
    3,4
    ausreichend
    4 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Klappentext:

    Zitat

    "Mit Stubenarrest oder Strafaufgaben kommen die Mädchen dieses Internates nicht so leicht davon. Es kursieren unglaubliche Gerüchte über ungewöhnliche Erziehungsmethoden bei Ungehörigkeit oder Aufsässigkeit. Und keine der Internatsschülerinnen hat jemals detailliert von ihrem "Gespräch" mit dem Direktor berichtet. So ist es nicht verwunderlich, dass sich ein beklemmendes Gefühl einschleicht, sollte man zu einem solchen "Gespräch" bestellt werden, um sein Vergehen gehörig zu büßen. Auch die Neue im Internat hat sich zweifellos ungerechtfertigt einem solchen Gespräch unter vier Augen zu stellen. Sie beschleicht eine vage Vermutung, was sie erwarten könnte. So bereitet sie sich entsprechend auf diese Unterredung vor. Doch dem Direktor entgehen keine Versuche und keine Tricks der Mädchen, die Bestrafung in gemilderter Form über sich ergehen zu lassen …"


    Informationen zum Autor:

    Zitat
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  • Die freche Französin
    4,4
    ausreichend
    3 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Eine Austauschschülerin verhält sich schamlos und wird gezüchtigt, was zu einer erregenden Erfahrung für alle Beteiligten wird. Soweit der Klappentext zu »Die freche Französin« von Kristel Kane. Inhaltlich ist hinter dem Buchdeckel mit dem befremdlich fotomontierten Mädchen tatsächlich einiges los; hier eine Übersicht der Kapitel: (Wer Angst vor Spoilern hat, liest bitte nach der Aufzählung weiter – allerdings dürfte sie bei dieser Art von Erzählung relativ unbegründet sein …)


    Gastmutter Claudia Goldau beschwert sich über ihr aufsässiges französisches Au-pair-Mädchen Aurora und erhält von deren Mutter eine Züchtigungserlaubnis. Anschließend verliert sie sich spontan in eine Bestrafungsfantasie und gibt sich einer Selbstbefriedigung hin. Aurora (18, verdorben) und ihre Freundin Vanessa (15, bislang unschuldig) sitzen mit gestohlenem Alkohol im Park und lernen vier Typen kennen. Aurora hat mit drei von ihnen spontan hemmungslosen Gruppensex am See, während sich Vanessa mit

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  • Hanjo Lehmann: „Die Truhen des Arcimboldo“
    2,2
    gut
    5 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Roman, 1995 Aufbau Taschenbuch Verlag, Berlin. ISBN: 3746620473, 698 Seiten, € 6,00.
     
    Häretische wie erotische Schätzchen sind es, die sich in den „Truhen des Arcimboldo“ verstecken und die mich diesen historischen Roman von Hanjo Lehmann derzeit jedem, der eine Buchempfehlung hören will oder auch nicht, empfehlen lassen.


    Der Autor wird Figur und rahmt die Handlung: Er ist es, dem im Jahre 1993 die Tagebücher des Heinrich Wilhelm Lehmann in die Hände fallen. Fälschlicherweise hielt man Hanjo für einen Nachkommen Heinrichs aber welch Glück für den werten Leser, dass ihm durch diesen Zufall nun die Inhalte der Tagebücher offenbar werden!


    Heinrich Wilhelm Lehmann ist Ingenieur im Dienst der Berlin-Anhaltischen Eisenbahngesellschaft. Im Jahre 1868 tritt er mit dem Vatikan in Verhandlungen über den Bau einer Eisenbahnstrecke durch die Zentralschweiz und macht bei seiner ersten Dienstreise nach Rom Bekanntschaft mit Luigi Calandrelli, der 20 Jahre zuvor bei der Schweizer Garde diente und

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  • Secretary
    4,4
    ausreichend
    3 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Wie der Film ausgeht, erfahren wir gleich in einer wunderbaren Szene zu Beginn: Eine junge Frau kommt auf uns zu. Sie trägt eine schwarze Stange auf ihren Schultern wie den Querbalken des heiligen Kreuzes. Mit ledernen Armbändern sind ihre Hände an den Enden gefesselt. Die Frau trägt eine mit weißer Schleife hochgeschlossene Bluse und dazu einen schwarzen Rock. Amerikanischer Büroangestelltenstil, unauffällig und korrekt. Sie geht durch ein bereits menschenleeres Büro, das von gelben Wandleuchten beleuchtet ist. Wir sind in die Zeit der soliden IBM-Kugelkopfschreibmaschine versetzt. Mit ihr wurde bereits der Vorspann auf die Leinwand gehauen. Je näher die Frau auf uns zu kommt, erkennen wir ihre Schönheit, ihren lasziven Mund. Trotz erzwungener Behinderung erreicht sie mit graziler Körperbeugung die auf dem Schreibtisch liegen gebliebenen Schriftstücke, legt sie in den Hefter und fügt sie mit einem durchdringenden Schlag zusammen. Während sie das Schriftstück mit der

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  • Der Nachtportier
    2,2
    gut
    5 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Spielfilm von 1973 (Großbritannien/Italien) mit Charlotte Rampling und Dirk Bogarde in den Hauptrollen. Regie: Liliana Cavani.
     
    Nachtportier Die Haupthandlung spielt in Wien im Jahre 1957. In einem Hotel steigt eine schöne, junge Frau ab und erregt die Aufmerksamkeit des Nachtportiers. Er erkennt in ihr das Mädchen wieder, mit dem er in seinem „vorherigen Leben“, das nun ein streng gehütetes Geheimnis ist, eine Liebesaffäre besonderer Art hatte: Er war damals KZ-Wächter, sie eine der Gefangenen.
     
    Auch sie erinnert sich und nimmt die leidenschaftliche Beziehung zu ihm wieder auf. Sie kommt mit in seine Wohnung, trägt für ihn wieder das selbe Kleid wie damals und spielt wieder das Mädchen, das ihm bedingungslos ausgeliefert ist. Die Zweisamkeit ist jedoch plötzlich gefährdet, als seine alten SS-Kameraden von dieser Begegnung Wind bekommen. Die unverhofft auftauchende Zeugin ihrer aller Vorleben stellt eine massive Gefahr für sie dar und muß daher beseitigt werden. Der Nachtportier

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  • Der Kongreß tanzt (Deutschland, 1931)
    3,4
    ausreichend
    4 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!
    Man sollte es nicht glauben! Einer der ersten Tonfilm-Erfolge der UfA enthielt bereits 1931 eindeutige, wenn natürlich auch dezent verpackte SM-Anklänge! Der erste gemeinsame Erfolg von Willy Fritsch und Lilian Harvey, aus dem z. B. auch das berühmte Lied „Das gibt es nur einmal“ stammt, war der Film „Der Kongreß tanzt“ (Regie: Erik Charell). Es gibt darin zwei Szenen, die jeden Kenner aufhorchen lassen:In der ersten soll die Handschuhverkäuferin Christel (Lilian Harvey) auf der Polizeiwache bestraft werden, weil sie öffentlichen Ärger erregt hat. Sie hat nämlich dem Zaren von Russland einen Blumenstrauß in den Wagen geworfen, der von der Menschenmenge zunächst für eine Bombe gehalten wurde. Sie wird zu einer beachtlichen Menge von Rohrstock-Schlägen auf den nackten Hintern verurteilt. Der junge Polizeigehilfe, der die Strafe vollziehen soll, schnallt sie auch genüsslich auf den bereitstehenden Bock, wässert noch einmal fachmännisch den Rohrstock, prüft mit Kennermiene dessen…
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  • Die Klavierspielerin
    2,2
    gut
    5 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek. Österreich, Deutschland 2001. Buch und Regie: Michael Haneke. Darsteller: Isabelle Huppert, Benoit Magimel, Annie Girardot.


    Große Literatur und Starbesetzung sind der zur Zeit anspruchsvollste filmische Rahmen für das gefährliche Fehlverständnis, wonach die Sehnsucht nach Schmerz und Unterwerfung ein Resultat gestörter Familienbeziehungen und Bestandteil selbst schädigender Umstände von Lebensführung sind.

    Die Protagonistin des Films „Die Klavierspielerin“ führt, wie zu zeigen sein wird, ein ganzes Bündel von durchaus diskutierbaren SM-Sex-Ideen ins Feld, um der fatalen Beziehungsklammer ihrer Mutter zu entweichen. Das geht leider schief und muss es auch. Mag sein, dass SM hier gewollt wurde, doch zu einem Zweck, den kein Sex der Welt und auch der schärfste SM-Sex nicht leisten kann. Also geht alles schief, daneben und furchtbar aus. Auch schöne Bilder gibt es keine. No Sex, no fun, no happy end. Reinster Kulturgenuss also.
     
    Erika

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