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Berichte

  • Sadomasochismus - Szenen und Rituale (Sachbuch).
    3,4
    ausreichend
    4 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Autor: Thomas A. Wetzstein, Linda Steinmetz, Christa Reis, Roland Eckert
    Bestechend ist das ernsthafte Bemühen der Autoren, das Phänomen des Sadomasochismus vorurteilsfrei zu beschreiben. Dabei geht es nicht schlechthin um äußere Erscheinungsformen. Vielmehr wird dem Innenleben der entsprechenden Personen der Platz eingeräumt, der ihm gebührt. Das Buch entstand im Ergebnis eines Forschungsprojekts an der Uni Trier, wobei der methodische Ansatz eine erstaunliche Nähe zum Untersuchungsgegenstand ermöglichte. Es wurden zahlreiche Gespräche mit Menschen mit S/M-Neigungen geführt. Diese waren ganz offensichtlich geprägt von der Achtung des Anderen, unabhängig von dessen "Andersartigkeit". Das schafft eine Authentizität, wie sie das Thema erfordert und die alleine durch Betrachtungen von seiten Außenstehender nicht möglich ist. Es werden ferner interessante Überlegungen zum Sadomasochismus im gesellschaftlichen Rahmen angestellt. So wird z.B. auf das Problem von Sadomasochismus und Gewalt

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  • Jezabels Träume - SM-Stories von Frauen - Autor: Raymond Werrie
    3,4
    ausreichend
    4 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Wovon träumen SM-Frauen? Welche Szenen beschäftigen ihre Phantasie? In dieser Sammlung größtenteils fiktiver Geschichten wird kaum etwas ausgelassen: Ob zart, extrem, romantisch, grausam, zärtlich, brutal, wild, obszön, amüsant oder lüstern, ob heterosexuelle, lesbische, schwule oder Gruppen-Abenteuer, ob nach gängigem Strickmuster erzählt oder mit entlegenen, bizarren Inhalten verknüpft - in jedem Fall ein spannender Einblick in das erotische Erleben dominanter und devoter, sadistischer und masochistischer Frauen.

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  • Blue Velvet
    4,4
    ausreichend
    3 von 6 Punkten
    Noch keine Empfehlungen!

    Spielfilm von 1986 (USA). Regie: David Lynch; Hauptdarsteller:
    Kyle MacLachlan, Isabella Rosselini, Dennis Hopper, Laura Dern.
     
    Die Idylle einer Kleinstadt in den USA wird Mitte der sechziger Jahre durch ein schockierendes Ereignis erschüttert: Ein Jugend- licher findet auf einer Wiese ein menschliches Ohr. Er bringt es einem Polizisten, der in seiner Nachbarschaft wohnt. Von dessen Tochter, mit der er flirtet, erführt er, daß der Fall anscheinend mit einer Nachtclubsängerin zu tun hat, die in der Stadt wohnt. Den jungen Mann packt eine unbändige Neugier. Nachtportier
     
    Er überredet das Mädchen, ihm dabei zu helfen, daß er sich in die Wohnung der Sängerin einschleichen, sich dort verstecken und herausfinden kann, welches Geheimnis hinter seinem grausigen Fund steckt. Das gelingt zunächst auch. Er erfährt, daß die Sängerin einen Mann (von dem das Ohr stammt) und einen kleinen Sohn hat, die von einem perfiden Gangster gefangen gehalten werden, um deren Frau und Mutter gefügig zu machen.

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  • SM Richter
    1,0
    sehr gut
    6 von 6 Punkten

    Gène Bervoets (Darsteller), Veerle Dobbelaere (Darsteller), Erik Lamens (Regisseur) Alterseinstufung: Freigegeben ab 18 Jahren


    Nach 15 Jahren Ehe stecken Koen und Magda in einer Krise. Sie steckt in einer schweren Depression, vernachlässigt ihre Tochter und sich selbst. Schließlich erleidet sie einen Nervenzusammenbruch mit Krankenhausaufenthalt. Wieder zuhause frägt Koen sie, wie er ihr helfen könne. Magda offenbart ihm ihr Geheimnis, dass sie 30 Jahre lang bewahrt hatte: ihre geheimen stark ausgeprägten masochistischen Neigungen und Fantasien.


    Sie möchte, dass ihr Mann ihr Schmerzen zufügt. Koen ist zunächst verwirrt und zurückhaltend, entschied sich aber, zu seiner Frau zu stehen und sich auf ihre “dunklen Wünsche” einzulassen und mit ihr diesen Weg zu gehen. Das Paar besucht ein SM Studio und beginnt eine physische und sexuelle Entdeckungsreise. Magda fühlt eine enorme Erleichterung, gefolgt von einer Art der Freude und des Glücks, die sie nie für möglich gehalten hat.

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