Frau Mann Divers
Solche Treffen bieten die perfekte Möglichkeit
Heute wurde ich tatsächlich gefragt, ob wir derartige Veranstaltungen bereits in der Vergangenheit durchgeführt haben. Und meine Antwort darauf lautet ganz klar: Ja, selbstverständlich! Denn im Grunde genommen sind Stammtische genau das, was sie zu sein scheinen – eine Gelegenheit, zusammenzukommen, gemeinsam zu essen, etwas zu trinken und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und miteinander zu plaudern.
Treffen
Solche Treffen bieten die perfekte Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich besser kennenzulernen und einfach eine angenehme Zeit miteinander zu verbringen. Daher sind Stammtische nicht nur eine Tradition, sondern auch ein wertvolles Format, das wir immer wieder gerne anbieten und durchführen.
Warum kommt so etwas in der heutigen Zeit nicht mehr vor? Möglicherweise liegt es daran, dass die einstigen „Jungen Wilden“ ihren Drang und ihre Sehnsucht nach genau solchen Erfahrungen und Erlebnissen bereits vollständig befriedigt haben.
Sie haben ihren Bedarf an Abenteuer, Rebellion oder kreativer Entfaltung längst gedeckt und sind inzwischen in anderen Lebensphasen oder Prioritäten angekommen.
Gleichzeitig könnte es sein, dass die gegenwärtige Generation der „Jungen Wilden“ schlichtweg kein Interesse mehr an diesen Formen des Ausdrucks oder Verhaltens zeigt. Vielleicht haben sich ihre Werte, Wünsche und Vorstellungen verändert, sodass sie andere Wege suchen, um sich zu verwirklichen oder ihre Identität zu finden.
Somit entsteht der Eindruck, dass das Phänomen, das früher so präsent war, heute nicht mehr in gleicher Weise existiert oder sichtbar wird.
Persönlich habe ich keinerlei Interesse an sogenannten „Pappnasen“ oder ähnlichen oberflächlichen Erscheinungen, die lediglich eine Fassade darstellen. Mein Interesse richtet sich vielmehr ganz bewusst und ausschließlich auf echte, authentische Begegnungen mit Menschen – also auf reale Nasen, wie man im übertragenen Sinne sagt.
Aus diesem Grund habe ich von Anfang an großen Wert darauf gelegt, solche tatsächlichen, persönlichen Treffen zu initiieren und zu fördern. Es ist mir ein Anliegen, diese Begegnungen nicht nur selbst zu organisieren und umzusetzen, sondern auch aktiv zu unterstützen, wenn andere die Initiative ergreifen und solche realen Zusammenkünfte ermöglichen. Denn nur in der direkten Begegnung entsteht für mich echter Austausch, Vertrauen und eine Verbindung, die über das Oberflächliche hinausgeht.
Teilnahme
Ich habe bereits an zahlreichen Treffen teilgenommen, die von engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Spanking-Szene organisiert wurden. Diese Veranstaltungen fanden in verschiedenen Städten statt, die sich über ein weites geografisches Gebiet erstrecken. So waren Treffen in Bremen, Blomberg, Berlin, Hamburg, Hannover, Selm, Berlin und Leipzig. Mit und ohne Möglichkeiten zum Spielen.
Darüber hinaus erstreckte sich das Netzwerk bis nach Bayreuth und von dort weiter nach Würzburg, Stuttgart und sogar bis ins benachbarte Forbach. Schließlich reichten die Treffen bis hin nach Trier, wodurch eine vielfältige und lebendige Gemeinschaft entstand, in der ich mich aktiv eingebracht habe. Durch diese Teilnahme konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und mich mit Gleichgesinnten aus ganz unterschiedlichen Regionen vernetzen.
Störfeuer
Egal ob es sich um eine ausgelassene Spielparty, einen gemütlichen Stammtisch oder ein gut organisiertes Themen-Event handelte – eines stand von Anfang an völlig außer Frage! Es gab nämlich einen erheblichen und kaum zu übersehenden Widerstand, der von den sogenannten „Pappnasen“, „Onkels“ oder „Betschwestern“, ausging, die nichts anderes im Sinn hatten, als die Veranstaltung zu verhindern.
Diese Menschen zeigten eine geradezu ungeheuerliche Haltung: Sie verbanden auf paradoxe Weise eine erschreckende Portion Realität mit ihren oftmals rein virtuellen Spielplätzen. Dieses Verhalten war nicht nur irritierend, sondern auch äußerst frustrierend für alle Beteiligten, die sich auf das Event gefreut hatten und nun mit einer solchen Gegenwehr konfrontiert wurden.
Von etwa 2008 bis ungefähr 2014 haben sie sich mit erheblichem Aufwand und leider auch mit bedauerlichem Erfolg darum bemüht, die deutschsprachige Spankingszene vollständig zu zerstören. Ihre Aktionen waren darauf ausgerichtet, diese Gemeinschaft in Schutt und Asche zu legen, sie regelrecht zurück in die Steinzeit zu katapultieren.
Dabei verharrten sie selbst auf ihren veralteten Positionen und Denkweisen, vergleichbar mit den sprichwörtlichen „Stuhlreisen“, auf denen sie bis heute festhocken und sich weigern, sich weiterzuentwickeln oder moderne Ansätze zu akzeptieren. Ihre rückwärtsgewandte Haltung hat der Szene nachhaltig geschadet und verhindert, dass sie sich in eine zeitgemäße und lebendige Gemeinschaft verwandelt.
Es fällt ihnen schlichtweg unmöglich, ein tiefgehendes Verständnis dafür zu entwickeln, dass die Motive und Interessen von Spankern und Spankees grundlegend verschieden sind von denen von Fakes und Trollen, die lediglich als virtuelle Sammler von anzüglichen Bildern oder als gedankliche Träumer agieren. Diese Differenzierung in den Beweggründen und Absichten lässt sich ihnen einfach nicht vermitteln, da sie offenbar nicht in der Lage sind, die feinen Nuancen und die tatsächlichen Hintergründe der jeweiligen Verhaltensweisen nachzuvollziehen oder anzuerkennen.
Verlorenes Gleichgewicht
Seit dem Jahr 2015 herrscht nun eine bemerkenswerte Ruhe in der Spankingszene, die zuvor von immer wiederkehrenden Konflikten und Störungen geprägt war. Diese Beruhigung setzte insbesondere nach einem aufsehenerregenden Vorfall ein, bei dem ein zuletzt auffällig gewordener Störenfried vor dem Amtsgericht Bayreuth in einem von ihm selbst initiierten Prozess stand.
In diesem Verfahren wurde ihm unmissverständlich klargemacht, dass er im Falle einer Fortsetzung seines störenden Verhaltens zu erheblichen finanziellen Spenden an die Arche verpflichtet wird. Diese Maßnahme sollte als klare Warnung und Präventivmaßnahme dienen, um weiteren Unfrieden zu verhindern und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft zu stärken.
Dennoch ist der Schaden, der durch diese Auseinandersetzungen entstanden ist, nicht zu unterschätzen. Die Spankingszene hat sich bis heute nicht vollständig von den negativen Auswirkungen dieses Konflikts erholt. Das Vertrauen unter den Mitgliedern ist nach wie vor beeinträchtigt, und die Wunden, die damals geschlagen wurden, sind noch immer spürbar. Es bedarf daher weiterhin großer Anstrengungen und Geduld, um das verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen und die Gemeinschaft langfristig zu stabilisieren.
Keine Sorge, liebe Leute!
Die Community hat nach wie vor alle Tricks und Kniffe im Ärmel, um Treffen zu planen, zu organisieren und mit Bravour auf die Beine zu stellen – ganz gleich, ob ihr euch nur um die Ecke oder quer durch das ganze Land treffen wollt. Also, schnappt euch eure Kalender, schärft eure Organisationstalente und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass keine Veranstaltung zu groß oder zu klein ist, um nicht mit Begeisterung und Erfolg umgesetzt zu werden. Denn eins ist sicher: Wo eine starke Community ist, da wird aus jeder Idee ein echtes Highlight! Packen wir’s an!
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