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Pappnase trifft auf Reale Nase

  • Rainer
  • May 30, 2026 at 12:29 AM
  • 121 times read
  • 4 Comments
Contents [hideshow]
  1. Solche Treffen bieten die perfekte Möglichkeit
    1. Treffen
    2. Teilnahme
    3. Störfeuer
    4. Verlorenes Gleichgewicht
    5. Keine Sorge, liebe Leute!

Frau   Mann   Divers

Solche Treffen bieten die perfekte Möglichkeit

Heute wurde ich tatsächlich gefragt, ob wir derartige Veranstaltungen bereits in der Vergangenheit durchgeführt haben. Und meine Antwort darauf lautet ganz klar: Ja, selbstverständlich! Denn im Grunde genommen sind Stammtische genau das, was sie zu sein scheinen – eine Gelegenheit, zusammenzukommen, gemeinsam zu essen, etwas zu trinken und sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen und miteinander zu plaudern.

Treffen

Solche Treffen bieten die perfekte Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, sich besser kennenzulernen und einfach eine angenehme Zeit miteinander zu verbringen. Daher sind Stammtische nicht nur eine Tradition, sondern auch ein wertvolles Format, das wir immer wieder gerne anbieten und durchführen.

  • Warum kommt so etwas in der heutigen Zeit nicht mehr vor? Möglicherweise liegt es daran, dass die einstigen „Jungen Wilden“ ihren Drang und ihre Sehnsucht nach genau solchen Erfahrungen und Erlebnissen bereits vollständig befriedigt haben.

    • Sie haben ihren Bedarf an Abenteuer, Rebellion oder kreativer Entfaltung längst gedeckt und sind inzwischen in anderen Lebensphasen oder Prioritäten angekommen.

  • Gleichzeitig könnte es sein, dass die gegenwärtige Generation der „Jungen Wilden“ schlichtweg kein Interesse mehr an diesen Formen des Ausdrucks oder Verhaltens zeigt. Vielleicht haben sich ihre Werte, Wünsche und Vorstellungen verändert, sodass sie andere Wege suchen, um sich zu verwirklichen oder ihre Identität zu finden.

    • Somit entsteht der Eindruck, dass das Phänomen, das früher so präsent war, heute nicht mehr in gleicher Weise existiert oder sichtbar wird.

Persönlich habe ich keinerlei Interesse an sogenannten „Pappnasen“ oder ähnlichen oberflächlichen Erscheinungen, die lediglich eine Fassade darstellen. Mein Interesse richtet sich vielmehr ganz bewusst und ausschließlich auf echte, authentische Begegnungen mit Menschen – also auf reale Nasen, wie man im übertragenen Sinne sagt.

Aus diesem Grund habe ich von Anfang an großen Wert darauf gelegt, solche tatsächlichen, persönlichen Treffen zu initiieren und zu fördern. Es ist mir ein Anliegen, diese Begegnungen nicht nur selbst zu organisieren und umzusetzen, sondern auch aktiv zu unterstützen, wenn andere die Initiative ergreifen und solche realen Zusammenkünfte ermöglichen. Denn nur in der direkten Begegnung entsteht für mich echter Austausch, Vertrauen und eine Verbindung, die über das Oberflächliche hinausgeht.

Teilnahme

Ich habe bereits an zahlreichen Treffen teilgenommen, die von engagierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus der Spanking-Szene organisiert wurden. Diese Veranstaltungen fanden in verschiedenen Städten statt, die sich über ein weites geografisches Gebiet erstrecken. So waren Treffen in Bremen, Blomberg, Berlin, Hamburg, Hannover, Selm, Berlin und Leipzig. Mit und ohne Möglichkeiten zum Spielen.

Darüber hinaus erstreckte sich das Netzwerk bis nach Bayreuth und von dort weiter nach Würzburg, Stuttgart und sogar bis ins benachbarte Forbach. Schließlich reichten die Treffen bis hin nach Trier, wodurch eine vielfältige und lebendige Gemeinschaft entstand, in der ich mich aktiv eingebracht habe. Durch diese Teilnahme konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und mich mit Gleichgesinnten aus ganz unterschiedlichen Regionen vernetzen.

Störfeuer

Egal ob es sich um eine ausgelassene Spielparty, einen gemütlichen Stammtisch oder ein gut organisiertes Themen-Event handelte – eines stand von Anfang an völlig außer Frage! Es gab nämlich einen erheblichen und kaum zu übersehenden Widerstand, der von den sogenannten „Pappnasen“, „Onkels“ oder „Betschwestern“, ausging, die nichts anderes im Sinn hatten, als die Veranstaltung zu verhindern.

Diese Menschen zeigten eine geradezu ungeheuerliche Haltung: Sie verbanden auf paradoxe Weise eine erschreckende Portion Realität mit ihren oftmals rein virtuellen Spielplätzen. Dieses Verhalten war nicht nur irritierend, sondern auch äußerst frustrierend für alle Beteiligten, die sich auf das Event gefreut hatten und nun mit einer solchen Gegenwehr konfrontiert wurden.

Von etwa 2008 bis ungefähr 2014 haben sie sich mit erheblichem Aufwand und leider auch mit bedauerlichem Erfolg darum bemüht, die deutschsprachige Spankingszene vollständig zu zerstören. Ihre Aktionen waren darauf ausgerichtet, diese Gemeinschaft in Schutt und Asche zu legen, sie regelrecht zurück in die Steinzeit zu katapultieren.

Dabei verharrten sie selbst auf ihren veralteten Positionen und Denkweisen, vergleichbar mit den sprichwörtlichen „Stuhlreisen“, auf denen sie bis heute festhocken und sich weigern, sich weiterzuentwickeln oder moderne Ansätze zu akzeptieren. Ihre rückwärtsgewandte Haltung hat der Szene nachhaltig geschadet und verhindert, dass sie sich in eine zeitgemäße und lebendige Gemeinschaft verwandelt.

Es fällt ihnen schlichtweg unmöglich, ein tiefgehendes Verständnis dafür zu entwickeln, dass die Motive und Interessen von Spankern und Spankees grundlegend verschieden sind von denen von Fakes und Trollen, die lediglich als virtuelle Sammler von anzüglichen Bildern oder als gedankliche Träumer agieren. Diese Differenzierung in den Beweggründen und Absichten lässt sich ihnen einfach nicht vermitteln, da sie offenbar nicht in der Lage sind, die feinen Nuancen und die tatsächlichen Hintergründe der jeweiligen Verhaltensweisen nachzuvollziehen oder anzuerkennen.

Verlorenes Gleichgewicht

Seit dem Jahr 2015 herrscht nun eine bemerkenswerte Ruhe in der Spankingszene, die zuvor von immer wiederkehrenden Konflikten und Störungen geprägt war. Diese Beruhigung setzte insbesondere nach einem aufsehenerregenden Vorfall ein, bei dem ein zuletzt auffällig gewordener Störenfried vor dem Amtsgericht Bayreuth in einem von ihm selbst initiierten Prozess stand.

In diesem Verfahren wurde ihm unmissverständlich klargemacht, dass er im Falle einer Fortsetzung seines störenden Verhaltens zu erheblichen finanziellen Spenden an die Arche verpflichtet wird. Diese Maßnahme sollte als klare Warnung und Präventivmaßnahme dienen, um weiteren Unfrieden zu verhindern und den Zusammenhalt innerhalb der Gemeinschaft zu stärken.

Dennoch ist der Schaden, der durch diese Auseinandersetzungen entstanden ist, nicht zu unterschätzen. Die Spankingszene hat sich bis heute nicht vollständig von den negativen Auswirkungen dieses Konflikts erholt. Das Vertrauen unter den Mitgliedern ist nach wie vor beeinträchtigt, und die Wunden, die damals geschlagen wurden, sind noch immer spürbar. Es bedarf daher weiterhin großer Anstrengungen und Geduld, um das verlorene Gleichgewicht wiederherzustellen und die Gemeinschaft langfristig zu stabilisieren.

Keine Sorge, liebe Leute!

Die Community hat nach wie vor alle Tricks und Kniffe im Ärmel, um Treffen zu planen, zu organisieren und mit Bravour auf die Beine zu stellen – ganz gleich, ob ihr euch nur um die Ecke oder quer durch das ganze Land treffen wollt. Also, schnappt euch eure Kalender, schärft eure Organisationstalente und lasst uns gemeinsam dafür sorgen, dass keine Veranstaltung zu groß oder zu klein ist, um nicht mit Begeisterung und Erfolg umgesetzt zu werden. Denn eins ist sicher: Wo eine starke Community ist, da wird aus jeder Idee ein echtes Highlight! Packen wir’s an!

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Comments 4

Stechapfel
May 30, 2026 at 6:58 PM

Ja, ich war es, die Rainer danach fragte. Viele Aspekte hast Du hier "beleuchtet" und Einblicke in eine Zeit vor meiner Zeit gegeben.

Warum habe ich gefragt, ob es hier schon persönliche Treffen gab - ich leite meine Antwort erst mal ein: Ich bin auf den zwei Mitgliederstärksten Seiten im Internet aktiv, die viele Bereiche innerhalb BDSM "bedienen". Das Fet-Universum beheimatet z.B. nur alleine in den Bereichen Spanking und AgePlay über 4 Millionen Benutzer. Das Joy-Universum, über alle Bereiche hinweg, ebenfalls 4 Millionen.

In den vergangenen 8 Jahren habe ich unzähligen Jams, Workshops, Messen und Events in Deutschland besucht, viel in Berlin, aber auch in Prag oder Brüssel. Ich mag es Menschen zu treffen, den persönlichen Austauch, auch ohne das etwas "passiert". Ein realer Erfahrungsaustausch sozusagen - aber auch den Menschen hinter den Tasten kennenzulernen, persönlich.

Die oben benannten "Universen" sind riesengroß, als solches keine Communitys - es sind die Vereinigung von unüberschaubar vielen Menschen innerhalb dessen, von Kinks und Fetischen. Die Gemeinschaften bilden sich dort erst heraus - zuerst in virtuellen Einzelbereichen der Foren und Chats... aber später fast immer ach bei persönlichen Treffen, die in Gruppen organisiert werden. Teilweise fahren die Leute eh auf die großen Jams in Berlin oder Prag (oder weitere Orte)... man ergänzt das WE und verlängert für ein weiteres privates Treffen im kleineren privaten Kreis. Sicher ist dies im Bereich der Fesselkunst intensiver, durch viele Events und Workshops, aber auch rein im Spankingbereich gibt es dies - habe ich selbst schon Workshops gegeben und an vielen teilgenommen... danach sich private Gruppentreffen organisierten.

Diese Community hier ist klein, dass ist bereits zu erkennen, noch bevor man sich registriert. Hier ist es sehr persönlich - bereits online. Wie in jeder Gemeinschaft von Leuten innerhalb von Gefühlswelten sind 80% "Spanner" (dagegen ist nichts einzuwenden, meinerseits) und 20% aktiv interessierter oder es auslebender Menschen. Bei einer Community wie dieser sind es aus meiner Einschäzung also ca. maximal 100 aktive Menschen, die sich austauschen - kommunizieren, sich in Blogs darstellen etc. Die anderen 400 Leute schauen zu, sporadisch oder öfter, schauen nur in die Köpfe der anderen. Ich bewerte das aber nicht weiter.

Dennoch interesierte mich, ob es in einer so kleinen Gemeinschaft reale Treffen in der Vergangenheit gab, daher ich Rainer fragte. Diese Seite hier ist theamtisch sehr eingrenzend, was ich gut finde, da es keine Selektion eines Primärinteresse bedarf, es wurde bereits festgelegt: Spanking. Es ist hier "erfrischender", teilweise "schüchterner", natürlich kleiner und in der Tiefe des Fühlens fast schon "romantisch", was ich aus Foren- und Blogbeiträgen und aus dem Geschichts- und Literaturbereich erkenne... wobei ich bewsst auch das "romantische" vermisste, weil es bei mir mit der Zeit immer "technischer" wurde... es uferte bei mir in der Tiefe meines Fühlens aus und kombinierte sich stark mit weiteren Dingen, in einer unsagbaren Härte und in einem extrem hohen Anspruch auf die allumfassenden "Fachkenntnisse" der gebenden Hand.

Ich "takte" hier runter, suche selbst wieder mehr Gefühl im Anfang von allem. Diese kleinen Seiten sind bereits Communitys, Gemeinschaften. Sie können aber auch sehr eingeschworene Gemeinschaften sein... und aus all dem Hintergrund fragte ich Rainer, ob man sich hier schon persönlich getroffen hat - und wie, wo

Pinie
May 30, 2026 at 8:16 PM

Das Forum hier ist natürlich nicht mit Joy zu vergleichen, hast Du richtig erkannt.

Ich kann Dir meine persönliche Erfahrung hier aber mitteilen:

Es gab hier 2 Männer, mit denen ich mich privat getroffen habe. Der eine ist noch hier und wir wollen uns noch öfter treffen, allerdings nur zum Austausch.

Einen weiteren habe ich hier auch mal persönlich kennen gelernt und hatte auch eine gelungene Spankigsession mit ihm. Leider kamen danach bei ihm einige persönliche Probleme, mittlerweile ist er auch nicht mehr hier.

Ein weiterer Mann wohnt bei mir relativ in der Nähe, wir wollten uns treffen, er musste absagen, danach ist nichts mehr daraus geworden.

Mit einem weiteren Mann bin ich seit meinem Beginn hier im regelmäßigen Austausch und wenn es sich ergibt, möchte ich ihn gerne treffen.

Dann bleibt nur noch Rainer aber vielleicht habe ich ja wieder mal Lust auf eine Messe in Doofmund und man kann es verbinden... Mal sehen.

Stechapfel
May 30, 2026 at 8:41 PM

Pinie, danke für deine persönlichen Einblicke in den Sequenzen deiner Erfahrung, mit der Seite hier. Bisher habe ich in Schriftwechseln (auf einige reagiere ich dann hier schon) auch gute Erfahrungen. Zuweilen (an anderen Orten) kamen mir immer mal Fakes unter oder man wird als Mädel mit Nachrichten überschüttet. Ist hier bisher alles sehr kultiviert und angenehm.

Rainer
May 30, 2026 at 8:44 PM
Author

Daran wird seit 25 Jahren gearbeitet :face_with_tongue:

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