Ich war vor 10 Jahren für 2 Jahre beruflich in Südafrika, meine Frau Monika, damals 38 begleitete mich, sie war als Beamtin beurlaubt. Nach einigen Monaten lud mich mein Chef, Wilhelm de Bruijn, in sein Heimatdorf ein. Es handelte sich um ein weit abgelegenes Dorf, bewohnt von Buren und ihren früheren Sklaven. Dort hatten die Buren immer noch das Sagen und die Schwarzen waren zum großen Teil in ihrem Denken noch 80 Jahre zurück. D.h. sie akzeptierten ihre weißen Arbeitgeber fast wie früher. Wilhelm hatte ein tolles Haus mit vielen Bediensteten. Monika freundete sich schnell mit Gerie, der 27-jährigen Tochter von Wilhelm, an. Ihre Mutter war leider tot.
Wir besuchten die de Bruijns oft. Monika blieb auch schon mal Wochen bei Gerie. Dort hörte sie von ihr mittelalterlich anmutenden Bestrafungen. Meist waren es schwarze Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die mit Rohrstock und/oder Peitsche bestraft wurden. Es kam aber auch vor, dass Familienmitglieder oder weiße Bedienstete bestraft wurden. Besonders erniedrigend war es für Weiße, wenn sie nackt von Schwarzen bestraft wurden. Monika erzählte das sehr empört.
Es stellte sich dann heraus, dass dadurch häufig die gerichtliche Bestrafung für kleine und mittlere Taten verhindert wurde. Gerie erzählte, dass sie einmal öffentlich nackt den Rohrstock auf den Arsch bekommen habe, weil sie beim Spritdiebstahl erwischt wurde. Sie erzählte auch, dass sie früher in der Schule häufig mit Peitsche oder Rohrstock vom Direktor bestraft wurde, allerdings nur auf den blanken Po. Auch ihr früherer Freund habe sie mit Rohrstock und Peitsche bestraft, das sei nicht nur schmerzhaft gewesen. Monika erinnerte sich daran, dass eine Freundin ihr das auch erzählt hatte. Sie selbst hatte sich bisher aber nicht getraut, das auszuprobieren. Dies lag wohl auch an mir, da ich mir damals nicht vorstellen konnte meine Frau zu schlagen.
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November 19, 2025 at 3:29 PM -
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